Umweltverschmutzung ist ein globales Problem, für das sich viele Organisationen und in aller Regel auch die Weststaaten einsetzen. Dennoch kommt es insbesondere in Schwellenländern aber auch Industrienationen zu Umweltschädigungen, die durch eine Verschmutzung hervorgerufen werden. Hierbei gibt es viele verschiedene Formen der Verschmutzung, die in jedem Fall voneinander zu differenzieren sind.

Manche sind bewusst in Kauf genommen, manche können jedoch auch unbewusst vonstatten gehen. Eine Umweltverschmutzung findet meist chemisch oder physikalisch statt. Bei einer Umweltverschmutzung werden beispielsweise ökologische Gleichgewichte zerstört bzw. verschoben, was letztendlich fatale Folgen für das gesamte Ökosystem haben kann.

Welche konkreten Umweltverschmutzungen gab es bereits?

Ein ganz wichtiges und auch sehr bekanntes Beispiel ist Tschernobyl. Am 26. April 1986 kam es dort zu einer nuklearen Katastrophe, die fatale Folgen für die Umwelt hatte und auch heute noch hat. Es kam insbesondere in Tschernobyl aber auch in ganz Europa zu radioaktiven Belastungen, weil radioaktive Partikel in die Luft gelangten und durch den Wind und den anschließenden Regen weiträumig verteilt wurden. Das war gerade für die Landwirtschaft sehr fatal, denn viele landwirtschaftliche Erzeugnisse waren nun nicht mehr nutzbar, weil sie radioaktiv verseucht waren.

Autos, Kraftwerke und Co.

Kraftwerke pumpen tonnenweise Kohlenstoffdioxid in die Luft, was erheblich zur Umweltverschmutzung beiträgt.

Kraftwerke pumpen tonnenweise Kohlenstoffdioxid in die Luft, was erheblich zur Umweltverschmutzung beiträgt.

Darüber hinaus gibt es aber auch noch eine Umweltverschmutzung, die möglicherweise gar nicht sofort auffällt aber dennoch im alltäglichen Leben stets präsent ist. Jedes Kohlekraftwerk und jedes Automobil emmitiert bei dessen Nutzung Kohlenstoffdioxid aber auch andere Gase, die sich auf das Klima und die Gesundheit der Lebewesen der Erde auswirken. Kohlenstoffdioxid fördert den Klimawandel und kann somit durch Temperaturveränderungen Lebensräume für Tiere zerstören. Darüber hinaus emmitieren Kraftfahrzeuge in aller Regel auch Kohlenstoffmonoxid, das insbesondere für den Menschen sehr gefährlich ist.

Der Aralsee

Zuletzt kann jedoch auch der Aralsee als Beispiel für eine Umweltverschmutzung angeführt werden. Hier wurde lange Zeit sehr intensive Landwirtschaft betrieben, die Lebensgrundlagen zerstört hat und darüber hinaus auch das Trinkwasser in erheblicher Weise mit Schadstoffen belastet hat. Die Fischerei musste komplett eingestellt werden, sodass viele Fischer arbeitslos wurden. Dies wurde beispielsweise durch die massive Bewirtschaftung von Baumwolle hervorgerufen. Die natürliche Regenerationsfähigkeit des Sees kommt gegen einen derartigen Eingriff in die Natur nicht an.