Die Wüste ist mehr als faszinierend und auch der Lebensraum von Tausenden von Pflanzen und Wüstentieren. Dabei sind die Lebensbedingungen in der Sahara und Co. wirklich sehr hart und nichts für jedermann. Auch die Tiere und Pflanzen mussten sich anpassen, damit sie in Gobi, Kalahari oder anderen Wüsten überleben können.

Wie ist die Flora und Fauna in dieser Region?

Das Wasser ist in der Wüste natürlich Mangelware. Nur nachts fällt viel Regen, weil die Nachtluft Feuchtigkeit enthält und dieses sich dann im Grundwasser sammelt. Nur so ist das Überleben in dieser Region möglich. Im Grunde gibt es zwei Gruppen von Wüstenpflanzen.

Die „Einjährigen“ Pflanzen überstehen die lange Trockenperiode nicht. Sie haben nur ein wenige Wochen langes Leben, da nicht genug Wasser zur Verfügung steht. Die andere Gruppe sind die „Ausdauernden“. Diese bilden sehr lange und dicke Wurzeln aus und verkleinern die Blätter. Somit wird der Wasserverlust so klein wie möglich gehalten und sie überleben wesentlich länger.

Das Tierreich der Wüste stellt sich aus Insekten, Vögeln, Reptilien und Säugetieren zusammen, die ganz individuell an das Überleben in der Wüste (z. B. Sahara) angepasst sind.

Welche Wüstentiere gibt es genau?

Bei Wüstentieren sind es gerade Insekten und Reptilien, die am häufigsten auftreten.

Bei Wüstentieren sind es gerade Insekten und Reptilien, die am häufigsten auftreten.

Die Artenvielfalt in den Wüstenregionen ist wirklich sehr reichhaltig. Gerade Insekten und Reptilien gibt es in einer riesigen Zahl. Von Heuschrecken über Eidechsen bis zu Schlangen oder Schildkröten. Die Insekten haben gegenüber den größeren Artgenossen einige Vorteile zu bieten. Sie sind klein und haben ein festes Außenskelett. Durch die geringe Größe wird auch nur wenig Nahrung und Wasser benötigt. Die feste Außenhaut sorgt dafür, dass so wenig Wasser wie möglich verdunstet. Die meisten Insekten ernähren sich dabei von Pflanzen und legen nicht selten gewaltige Strecken auf der Nahrungssuche hinter sich.

Reptilien leben auf den Erdboden und sind einiger der wenigen Wüstentiere, die sich gut an die Temperaturen anpassen können. Oftmals erhöht sich die Körpertemperatur in der Sonne und die Wärme wird dann im Schatten abgegeben. Gegen den Feuchtigkeitsverlust sind sie unterschiedlich abgesichert. Durch einen dicken Knochenpanzer, durch pflanzliche Nahrung oder auch Speicherung im Körper.

Die Säugetiere unter den Wüstentieren haben nicht gerade die besten Voraussetzungen. Jedoch haben sie sich angepasst. Der Feuchtigkeitsverlust wurde stark eingeschränkt und sie leben tagsüber meist im Schatten oder Erdhöhlen. Oftmals tragen die Nager unter den Wüstentieren Samen und Körner in diesen Höhlen zusammen. Fleischfresser essen zusätzlich zum Fleisch noch Obst und grüne Pflanzen. Diese enthalten Wasser und somit wird der Wasserverlust ausgeglichen.