Wangerooge ist die westlichste der sieben ostfriesischen Inseln und liegt westlich von Spiekeroog.
Wie auch die anderen ostriesischen Inseln, ist Wangerooge ein wahres Urlaubsparadies, auch wenn sie mit knapp 8 km² die zweitkleinste der Inseln ist. 

Wangerooge ist seit dem frühen 14. Jahrhundert bewohnt und beherbergt zur Zeit etwa 900 Einwohner.
Die Einwohner von Wangerooge mussten sich in der Geschichte immer wieder mit der rauen Natur auseinandersetzen, die sie umgibt, denn Wangerooge gilt als die landschaftlich labilste der ostriesischen Inseln. Durch die Naturgewalten Wind, Meer und Gezeiten wandert die Insel Richtung Osten, und Sieldungen auf der Insel mussten immer wieder aufgegeben und umgesetzt werden.

Wangerooge liegt im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und verfügt somit über eine wunderschöne, geschützte Umwelt. Die Landschaft mit ihren Dünen, Salzwiesen und Stränden und die vielfältige Flora und Fauna wirken seit vielen Jahrzehnten anziehend auf Besucher und Urlauber.
Als Bade- und Kurort punktet Wangerooge, wie die gesamte deutsche Nordseeküste, mit seinem gesunden Klima, das sich besonders positiv auf Hautleiden und Atemwegserkrankungen auswirkt.

Der kleine Ortskern und die Strandpromenade mit dem bekannten „Café Pudding“ bilden das Zentrum der Insel und laden zum Bummeln, Essen, Trinken und Shoppen ein.
Wangerooge ist autofrei, das einzige motorenbetriebene Gefährt auf der Insel ist die Inselbahn, welche die Urlauber vom Anlegepunkt am Hafen in den Ort transportiert.

Auf Wangerooge gibt es ein Inselmuseum, in dem man sich über die Geschichte der Insel informieren kann. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Alte und der Neue Leuchtturm sowie der Westturm. Auch zwei Kirchen und einen kleinen Friedhof in den Dünen gibt es auf der Insel.

Wangerooge hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Im 20. Jahrhundert wurde das kleine Eiland von mehreren, schweren Sturmfluten getroffen, inzwischen verfügt die Insel jedoch durch Dünen und Deckwerke über ausreichend Schutz vor weiteren schweren Schäden.
In den letzten Kriegstagen 1945 gab es einen schweren Luftangriff, der etwa 300 Menschenleben forderte. Lange Zeit konnte man noch die Einschusskrater der Fliegerbomben sehen. Im Zuge des wachsenden Tourismus bemühten sich die Wangerooger in den 70-er Jahren darum, die sichtbaren Spuren zu beseitigen und heute ist kaum noch etwas davon zu erkennen.

Wenn man die kleine Insel heute besucht, lassen sich die Vorzüge, wie der wunderschöne Sandstrand und der beschauliche Ortskern, ungestört genießen und laden ein, sich zu erholen und die Seele baumeln zu lassen.