Die Bahamas. Wer dort schon einmal war, der weiß um die Bedeutung des Wortes „Sehnsucht“ so viel mehr. Weiße Strände umrahmen unzählige Inselgruppen der Bahamas, die schier unberührt von Mensch und Maschine, sich über das Türkisblau vom Atlantik verteilen, wie kleine Smaragde. Und das sind insgesamt ganze 700 Inseln, die nur zu 30% bewohnt sind.

Ein Ort, der zu schön und fern ist, um ihn sich vorstellen zu können. Selbst Bilder und Fotos können die Wahrhaftigkeit dieser Pracht kaum zeigen.
Ein ausgesprochenes Paradies auf Erden, das seinen Ursprungsnamen durch die spanischen Eroberer gefunden hat. So tauften sie die Gewässer um die Inseln „Baja Mar“ was zu deutsch „Flaches Meer“ bedeutet.

Bahamas – Ein Urlaubsparadies

Die Bahamas (Hauptstadt: Nassau) sind ein Inselstaat im Atlantik und stellen einen Teil der westindischen Inseln dar. Südöstlich der USA gelegen und nordöstlich zu Kuba, werden die Bahamas zu Mittelamerika gezählt. Und obwohl sie im Atlantik liegen, gehören sie zur Karibik.
Die Bevölkerungsdichte auf den Inseln lag 2010 bei 353.658 Menschen. Die Inseln erstrecken sich von der Südostküste der USA entlang der Nordostküste, bis hin zu der Nordwestküste der Turks- und Caicosinselgruppen, auf einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 650 Kilometern und zum ostwestlichen Teil von ca.750 Kilometern.
Ganze 2400 Korallenriffe, die man dort „Cays“ nennt, umgeben die Inseln, die sich oft nur durch zentimetertiefes Meer trennen.

Magische Erlebnisse auf den Bahamas

Man könnte meinen, dass die pure Anwesenheit auf diesen Inseln schon ein Erlebnis an sich darstellt, doch gibt es selbstredend noch weitaus mehr zu sehen und zu erleben.
Hier sind nicht nur diverse Drehorte von berühmten James Bond Verfilmungen zu bestaunen, sondern z. B. auch der beliebte „Gold Rock Beach„, der sich selbst zum „Lucayan“ Nationalpark zählt, dessen Weg durch einen atemberaubenden Mangrovenwald führt. Und nicht nur für die Kleinen gibt es da natürlich noch die „Castaway Cay„. Eine Insel die von der „Disney Cruise Line“ komplett umgebaut wurde, bietet nun eine Menge Attraktionen zum Mitmachen und Bestaunen. Nicht nur berühmte Disney-Figuren sind zu sehen, sondern dort vor Anker liegt auch die sagenumwobene „Flying Dutchman“, bekannt geworden aus dem Film „Fluch der Karibik„. Etwas ganz besonderes ist der berühmte wie faszinierende „Pink Sand Beach„, der durch die wandernde wie wechselnde Sonneneinstrahlung seine Farbe in die verschiedensten Pastelltöne ändert. Dieser Strand, mit seinem ganz besonderen Sand, verläuft nahezu der Länge nach über die „Harbour Island“ und ist für Spaziergänge zu zweit oder auch allein, ein sehr beliebtes Ziel.

Auf den Bahamas die Unterwasserwelt entdecken

In den malerischen Gewässern verbirgt sich eine noch mal so schöne Pracht, wie zu Land. Der Hobby- und Sporttaucher kommt hier erst wieder freiwillig an die Oberfläche, wenn ihm der Sauerstoff ausgeht. So atemberaubend zeigt sich die Unterwasserwelt. Unzählige Korallenriffe werden hier von tausenden, exotischen Fischen umschwommen. Selbst dem Schnorcheltaucher in flacheren Umgebungen, bietet sich eine Vielfalt an unvergesslichen Eindrücken. Nicht nur ansässige Schulen und Hotels bieten Tauchlehrgänge an, sondern auch überregionale und weltweit-bekannte Tauchsportvereine, sowie Reiseunternehmen.
Da die Angebote vor Ort sehr beliebt und rasch ausgebucht sind, sollte man sich allerdings schon vor der Abreise um einen freien Platz bemühen, damit der Traum auch wirklich durchgesetzt werden kann.
Die verträumten Korallenwelten und Schelfbänke versprechen ein Erlebnis, von dem selbst Profitaucher noch lange schwärmen werden.

Über Wasser auf den Bahamas

Nicht nur die Unterwasserwelt bereitet Körper und Geist Abenteuer, sondern die endlosen, wie auch unbewohnten Areale auf dem Meer. Sie bieten fantastische Möglichkeiten für Segler und Sportbootfahrer. Insgesamt haben die Bahamas 63 Häfen mit rund 3.140 Liegeplätze vorzuweisen, die angefahren werden können. Natürlich bieten auch einheimische Privatunternehmen, sowie Hotels, ein Boot plus Kapitän an. Ob nun mit der eigenen Jacht oder dem kleinen Ruderboot, mit oder ohne Kapitän, die paradiesische Umgebung sollte man sich nicht entgehen lassen. Wer es lieber actiongeladen mag, wird seinen Spaß beim beliebten Paragliding finden. Auch das Surfen und Kajakfahren ist möglich. Zusätzlich hat man die Wahl, ob man lieber neben den majestätischen Delphinen schwimmen gehen mag oder lieber mit den berühmten schwimmenden Schweinen um die Wette paddeln will.

Das muss man sehen!

Auf den Bahamas gibt es sehr viel zu entdecken und das nicht nur in der urigen Willkür der schönen Natur. Die Entdeckungsreise beginnt mit dem beeindruckendem Parlaments-, Gerichts- und Regierungsgebäude von 1801 in Nassau. Auch das Piratenmuseum ist eine Besichtigung wert, und das nicht nur für die kleinen Urlauber. 

Jede der Inseln weiß zu faszinieren: Zum Beispiel die Strohmärkte auf „Paradise Island“ oder am „Cabel Beach“. Ein perfektes Souvenir erhält man hier sicher. Oder ist man doch lieber auf Abenteuer aus? Auf „Paradise Island“ kann man an der „The Dig-Tour“ teilnehmen. Diese führt einen trockenen Fußes unter den Meeresspiegel. Höhlen, Lagunen und Korallenriffnachbauten, umschwommen von Haien und Rochen, zeigen einen atemberaubenden Einblick in eine Welt unter dem Meer. 

Was für ein Gefühl, was für ein Flair …

Exotik, Pastellfarben, Wärme und ganz besonderes Licht. So stellt man sich die Karibik vor und genauso bekommt man sie auch zu spüren, wenn man auf den Bahamas zu Gast ist. Der ausgelassene Frohsinn und die ausgesprochene Leichtigkeit des Seins sind hier verbrüdert. Nicht allein durch die Wärme des Klimas, sondern auch durch die der einheimischen Menschen.
Gastfreundlichkeit hat dort ihre Geburtsstätte. Das weitverbreitete Südstaatenflair, bestimmt durch die Bauart vieler Häuser der damaligen Zeit, und stilechten Hotels, macht den Einfluss der USA sichtbar. Spannend wie auch interessant kann man so auf einer alten Kutsche durch die verträumten Städte reisen. Darunter mischt sich unauffällig das bunte wie lächelnde Gesicht der Karibik.

 

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