Die Stadt Trier

Trier ist die viertgrößte Stadt von Rheinland Pfalz und liegt ganz im Westen, in der Nähe der Luxemburgischen Grenze. Die Stadt hat etwas über 100.000 Einwohner und liegt in der Mitte des Moseltals.
Diese Lage garantiert bei schönem Wetter einen wunderschönen Blick auf die Weinberge und durch die ländlichen Umgebung besitzt Trier rund um die Stadt zahlreiche Erholungsgebiete zum entspannen an.

Die Sehenswürdigkeiten sind unter Anderem die Porta Nigra, die Konstantinbasilika, die Burg Eltz und der Trierer Dom.

Die Porta Nigra

Die Porta Nigra ist ein früheres römisches Stadttor und gleichzeitig auch das Wahrzeichen von Trier. Es ist eines der besterhaltenen Tore der alten Zeit. Erbaut wurde das Tor um 180 n. Chr. und sollte eher dem Repräsentativen als der Abwehr dienen. Aus Mangel an Geld wurde die Porta Nigra aber nie fertig gestellt. Bis heute ist die Porta Nigra auf der Briefmarke von Rheinland Pfalz abgebildet.

Die Konstantinbasilika in Trier

Ein weiteres Highlight in Trier ist die Konstantinbasilika, der größte Einzelraum der aus der Antike übrig geblieben ist. Sie diene Anfang des 4. Jahrhunderts dem Kaiser Konstantin als Thronsaal. Sie war Innen komplett aus Marmor und hatte beheizte Wände und Böden. Im Krieg wurde das Bauwerk 1944 von einer Bombe getroffen, durch die das Orgelwerk zerstört wurde und die Basilika völlig ausbrannte.

Die trierer Eltz Burg

Der Dom in Trier zählt zu den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt ( Bildquelle: © Petair - Fotolia.com )

Der Dom in Trier zählt zu den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt ( Bildquelle: © Petair – Fotolia.com )

Wunderschön gelegen ist auch die Eltz Burg. Sie liegt direkt im Tal an der Grenze der Nordeifel und wird von der Elz umflossen. Die Burg ist eine der bekanntesten Deutschlands und ist eines der wenigen Bauwerke, die nicht zerstört wurden und bis heute original erhalten sind. Die Burg ist auf einem 70 Meter hohem Fels gebaut worden. 1331 und die weiteren 5 Jahre befanden sich die Eltzer Herrscher der Burg in schweren Kämpfen mit dem Erzbischof. Der ließ überhalb der Burg die Belagerungsburg Trutzeltz errichten, um die Eltz Burg von der Aussenwelt abzuschneiden. Nach 5 Jahren mussten diese dann endlich aufgeben. Die Trutzeltz Burg ist heute nur noch in ihren Grundmauern zu erkennen.

Weihnachtszeit in Trier

Auch in der Weihnachtszeit, ist Trier ein Besuch wert. Vor dem Trierer Dom findet alljährlich der historische Weihnachtsmarkt statt. Fast 100 Ständchen bieten ihre weihnachtlichen Artikel an und es wird eine Menge an Veranstaltung geboten.

Egal ob der Kirchenchor oder ein Puppenspieler, auf dem Markt kommt richtige Weihnachtsstimmung auf.

Das Bistum Trier

Im 3. Jahrhundert von Bischof Eucharius gegründet, ist das Bistum Trier heute Deutschlands älteste katholische Diözese in der Kirchenprovinz Köln. Trier ist Bischofssitz und der Dom in Trier gilt seit 1986 als Weltkulturerbe. Stephan Ackermann ist seit dem Jahr 2009 der amtierende Diözesanbischof des Bistums.

Lage und Zusammensetzung

Das Bistum Trier setzt sich heute aus 35 Dekanaten zusammen und umfasst die ehemaligen Regierungsbezirke Trier, Koblenz und das Saarland. Nicht dem Bistum zugehörig sind der Landkreis Altenkirchen, der Westerwaldkreis, der Saar-Pfalz-Kreis und die Ostertalorte Osterbrücken, Hoof, Niederkirchen, Bubach, Marth und Saal.

Westlich grenzt das Bistum an Frankreich, Luxemburg und Belgien. Derzeit gibt es im Bistum Umstrukturierungen, deren Ziel es ist, die Pfarreien und Gemeinschaften von 389 auf 171 herabzusetzen. Man orientiert sich dabei an den verfügbaren Diözesanpriestern.

Geschichte und Aufgaben

Bereits im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, galt das Bistum Trier als bedeutendes geistliches Gebiet. Das Oberhaupt, der Erzbischof, war einer der sieben KurfürstenEine bewegte Geschichte zeichnet das Bistum Trier aus. Teilweise war es sogar von den Franzosen annektiert.

In der heutigen Zeit hat das Bistum einige Aufgaben übernommen, die großteils mit der Bildung zusammenhängen. Das Bistum Trier bietet zahlreiche Bildungsinstitutionen, Gymnasien, Real-, Berufs-, Grund- und Hauptschulen an. Eine besonders bedeutende Einrichtung des Bistums ist die Lebensberatung, mit zwanzig Beratungsstellen im Saarland und Rheinland-Pfalz.

Fachliche Hilfe bei Problemen

Das Bistum Trier setzt sich aus 35 Dekanaten zusammen ( Bildquelle: © fuchsphotography - Fotolia.com )

Das Bistum Trier setzt sich aus 35 Dekanaten zusammen ( Bildquelle: © fuchsphotography – Fotolia.com )

Bei Fragen zu den Themen Familie, Ehe und Partnerschaft, Erziehung, Trennung und Scheidung oder Lebensbewältigung können sich Betroffene Rat und Hilfe, beim Bistum Trier holen. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben eine Ausbildung in Psychologie, Sozialarbeit oder Pädagogik und sind verpflichtet, sich laufend fortzubilden.

Durch die Arbeit in einem Team, kann Ratsuchenden kompetent, in allen Richtungen, geholfen werden. Die Grundsätze der Beratung sind absolute Schweigepflicht und Gebührenfreiheit. Darüber hinaus legt die Lebensberatung im Bistum Trier Wert darauf, dass unabhängig von allen Konfessionen oder Nationalitäten beraten wird. Ebenso große Bedeutung kommt der Telefonseelsorge zu, die direkt vom Bistum Trier durchgeführt wird.

Trier die älteste Stadt

Mittelpunkt des Bistums ist Trier als Bischofssitz. Das Wahrzeichen der Stadt ist, die aus dem Mittelalter stammende, Porta Nigra. Dieses alte Tor gehört seit 1986 dem UNESCO-Welterbe Römische Baudenkmäler an. Als besterhaltenes römisches Stadttor, das in Deutschland zu sehen ist, ist sie auch geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention.

Beinahe ebenso wichtig in der Gruppe der Sehenswürdigkeiten sind die Kaiserthermen, die römischen Badeanlagen. Das Gelände, der ebenfalls dem UNESCO-Welterbe angehörigen Thermen, ist heute archäologischer Park.

Trier und das Bistum Trier haben daneben aber noch sehr viel mehr Sehenswertes zu bieten wie den Dom, die Porta Alba, die Römerbrücke und natürlich in der Vorweihnachtszeit einen idyllischen Weihnachtsmarkt in der Trierer Innenstadt.

Sehenswürdigkeiten in Trier

Antike und das Mittelalter mal hautnah erleben, wer nach Trier reist, der kann die schönsten Sehenswürdigkeiten besuchen. Durch eine tolle Mischung von schönsten Baudenkmälern, wird Trier dem Titel, der ältesten Stadt Deutschlands, gerecht und schon in der Römerzeit lebten hier Menschen und hinterließen wunderbare Sehenswürdigkeiten wie die Porta Nigra, die als beeindruckendes Wahrzeichen der Stadt auf jeder Stadtrundfahrt ein wahres Muss bei den Sehenswürdigkeiten ist.

Besonders beliebt sind hierbei auch die Führungen an der Porta Nigra, wenn hier bei einer Erlebnisführung ein Centurio, die Geheimnisse dieses Denkmals und die Zeit des römischen Imperiums erklären kann.

Trier – eine Stadt mit Stolz auf die Vergangenheit

Das Bistum Trier blickt voller Stolz auf die sakralen Bauten der Stadt Trier und Kirchen, wie die Liebfrauenkirche. Sie gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die man einfach gesehen haben sollte. Die gotische Kirche beeindruckt durch ihren schlichten Baustil und wurde sogar zum Weltkulturerbe gemacht.

Doch nicht nur Antike und Mittelalter haben in Trier ihre Spuren hinterlassen, auch die Neuzeit ist vertreten und ein großer Sohn der Stadt Karl Marx wurde hier in seinem Geburtshaus ein Museum gewidmet. So kann sich der Besucher in diesem Museum über die Spaltung der Arbeiterbewegung informieren, sowie das Leben von Karl Marx, dass aber hier vor allem auf seine Anfänge eingeht.

Bei einer Kostümführung in Trier eine besondere Stadt erleben

Die Kaiserthermen sind eine bekannte Sehenswürdigkeit der Stadt Trier ( Bildquelle: © ToGoPhoto - Fotolia.com )

Die Kaiserthermen sind eine bekannte Sehenswürdigkeit der Stadt Trier ( Bildquelle: © ToGoPhoto – Fotolia.com )

Wer in die älteste Stadt Deutschlands reist, der sollte auch eine der wunderbaren Kostümführung erleben und hier können auch die einzigartigen Thermen der Stadt besucht werden. Barbara-, Kaiser- und Viehmarkttherme zeigen, wie der Römer schon vor 2000 Jahren hier in der Stadt seinen Körper pflegen konnte.

Und auch die Kunst der Römer sollte nicht zu kurz kommen, denn ein Besuch im Amphitheater kann zeigen, dass schon die Menschen der Antike die Schauspielkunst besonders zu schätzen wussten. Römerbrücke oder ebenfalls das Stadttor Porta Alba, die Antike kann in Trier die schönsten Sehenswürdigkeiten als Motive für tolle Ferienbilder bieten.

Schlösser und Prachtbauten – in Trier genoss der Adel sein Leben

Wer Städtereisen mit Kunst und Kultur liebt, der möchte bei den Sehenswürdigkeiten der Stadt auch immer tolle Schlösser besichtigen können. In Trier sollte man das Schloss Monaise, Schloss Quint und besonders das kurfürstliche Palais nicht verpassen, denn die Prachtbauten vergangener Zeiten zeigen, wie hochherrschaftlich der Adel in Trier leben konnte.

Reist man als Familie in diese Stadt, dann ist die Adventszeit immer eine wunderbare Reisezeit, denn hier kann man den Weihnachtsmarkt in Trier besuchen.
Ob in der Winterzeit mal einen der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands besuchen oder im Sommer eine tolle Kostümführung erleben, Trier ist immer einen Besuch wert.

Die Porta Nigra

Schwarze Tore sind keine Seltenheit, ein altes römisches Stadttor in Schwarz, die Porta Nigra, dagegen schon. Denn dieses spezielle Stadttor, das vom Aussehen her mehr an eine Kirche als an ein Tor erinnert, ist eine der größten Attraktionen der alten Königsstadt Trier.

Die Geschichte des Porta Nigra

Die Porta Nigra wurde um ca. 180 nach Christus errichtet. Sie diente damals als nördliches Stadttor der römischen Ortschaft Augusta Treverorum, dem heutigen Trier. Der Name selbst entstammt dem Mittelalter.

Durch den, beim Bau verwendeten Kordeler Sandstein, setzte eine schnelle Verwitterung ein, die den Stein – und damit das gesamte Tor – dunkel färbteso entstand auch der Name „Porta Nigra“, was übersetzt „Das Schwarze Tor“ bedeutet. Manche mittelalterliche Sagen begründen den Namen der Porta Nigra auch damit, dass aus dem Krieg Zurückkehrende, in schwarze Trauergewänder gekleidete Soldaten, dem Tor zu seinem Namen verholfen haben.
Ein weiteres besonderes Merkmal dieser Trierer Sehenswürdigkeit ist die Tatsache, dass die Porta Nigra niemals vollendet worden ist. So sind an manchen Stellen noch die unfertig bearbeiteten Steine zu sehen, ebenso wie teilweise Verankerungen ohne Funktion zu finden sind.

Die Porta Nigra wurde um ca. 180 nach Christus errichtet ( Bildquelle: © LianeM - Fotolia.com )

Die Porta Nigra wurde um ca. 180 nach Christus errichtet ( Bildquelle: © LianeM – Fotolia.com )

Die heutige Form des Stadttores, die an eine Kirche erinnert, stammt aus dem Mittelalter. Der Mönch Simeon, aus Sizilien stammend, ließ sich als Einsiedler in der Porta Nigra nieder und wurde dort – auf eigenen Wunsch hin – eingemauert. Er wurde vom Papst heilig gesprochen.

Vom Tor zur Kirche

Anschließend ließ das Bistum Trier die Porta Nigra zu einer Kirche umbauen, wodurch es seine heutige Form erhalten hat. In dieser Umbauphase wurde das ursprüngliche Stadttor zugeschüttet, stattdessen entstanden neue Eingänge. Einer der ursprünglich zwei Türme des Stadttores wurde ebenso abgerissen.
Erst Napoleon ließ die Kirche wieder zurückbauen, was allerdings erst 1815 durch die Preußen vollendet worden ist. Anschließend diente das ehemalige Stadttor als Museum für die Geschichte der Antike. Seit 1986 steht die Porta Nigra auch auf der Liste der von der UNESCO geschützten Weltkulturdenkmäler.

Sehenswürdigkeit – Porta Nigra

Die Porta Nigra, von den Einwohnern der Stadt Trier meist nur Porta genannt, dient aufgrund ihrer Berühmtheit seit langer Zeit als Wahrzeichen. So findet der Weihnachtsmarkt von Trier, in der Nähe des römischen Stadttores statt, ebenso wie viele andere Attraktionen. Wegen des Ruhms des schwarzen Stadttores wurde es am 11. September 1979 von Atomkraftgegnern besetzt. Seit 2005 finden hier zudem Aufführungen über die römische Geschichte der Stadt Trier stattDas Geheimnis der Porta Nigra“ wird hier auf eindrucksvolle Art und Weise dargestellt, wobei ein Schauspieler, in der Paraderüstung eines römischen Zenturio, als Erzähler fungiert.

Der Trierer Weihnachtsmarkt

Jedes Jahr zwischen Ende November und Heiligabend lockt der Trierer Weihnachtsmarkt Tausende Besucher aus Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern in die altehrwürdige Stadt an der Mosel.

Der Weihnachtsmarkt in Trier ist einen Besuch wert ( Bildquelle: © bofotolux - Fotolia.com )

Der Weihnachtsmarkt in Trier ist einen Besuch wert( Bildquelle: © bofotolux – Fotolia.com )

Mitten im Drei-Länder-Eck aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich gehört der Trierer Weihnachtsmarkt, der zu den schönsten Weihnachtsmärkten im ganzen Land zählt. Er gehört zu Weihnachten für seine Besucher ebenso zur Adventszeit, wie Kerzen, Weihnachtslieder und die Vorfreude auf das eigentliche Fest. Die einmalig romantische Kulisse vor dem imposanten Trierer Dom am Hauptmarkt, sorgt ebenso für die festliche Atmosphäre des Weihnachtsmarkts, wie die rund 95 wunderschön dekorierten Holzbuden.

Weihnachtliche Spezialitäten und edles Kunsthandwerk

Es duftet aromatisch nach Weihnachtsgebäck und Glühwein, wenn Zuckerbäcker und Winzer ihre Kunden mit süßen oder herzhaften Leckereien verführen. Auf zwei Bühnen sorgen Auftritte lokaler Blaskapellen, Posaunenorchester, Kinderchöre und Puppenspieler für die zum Weihnachtsmarkt gehörende, besinnliche Stimmung.

Man schlendert gemütlich von Stand zu Stand und findet im reichhaltigen Angebot der Kunsthandwerker sicherlich das eine oder andere schöne Schmuckstück für den Weihnachtsbaum. Hochwertige Geschenkartikel, Kerzen und bunte Weihnachtskugeln gehören ebenso zum Angebot des Weihnachtsmarkts, wie typische Souvenirs und Spielwaren.

Diese gelungene Mischung aus Einkaufsbummel, traditionsreicher Besinnlichkeit und romantischen Ambiente macht den Trierer Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem und hebt ihn von vielen Weihnachtsmärkten ab, die eher wie ein Verkaufsmarkt im Zeichen des Tannenbaums wirken.

Und wer selbst dann noch immer nicht alle Geschenke besorgen konnte, der findet in den attraktiven Geschäften der schönen Innenstadt Triers sicher das Richtige.