Der Stadtgarten Köln ist ein Landschaftspark in Norden von Köln. Er war der erste neuzeitliche Park Kölns und steht deshalb unter Landschafts- und Denkmalschutz. Der Stadtgarten Köln ist ein Ort der Erholung für jung und alt inmitten des Kölner Großstadttreibens.
Der Stadtgarten Köln wurde zwischen 1827 und 1828 auf dem Gelände vor der Stadtmauer angelegt. Es wurden exotische Bäume aus dem Botanischen Garten umgesetzt, als dieser geschlossen wurde. Der in Art eines Landschaftspark angelegte Garten soll den Bürgern zur Erholung dienen und bei ausgedehnten Spaziergängen kann man die Baumarten, unter anderem die atlantische, immergrüne Stechpalme bewundern.
Im Stadtgarten Köln finden über 400 Veranstaltungen pro Jahr und damit deckt er eine große kulturelle Bandbreite ab. Im Mittelpunkt stehen Konzerte, ergänzt durch Literatur und Diskussionsrunden.
Das Studio 672 im Stadtgarten Köln zeichnet sich durch seine große musikalische Vielfalt aus. Von Jazz über HipHop und Soul bis hin zu Reggae ist alles verteten.
Neben dem Konzertbetrieb hat der Stadtgarten Köln eine abwechslungsreiche Gastronomie zu bieten. Seit über zwanzig Jahren hat das Restaurant täglich frische Speisen aus der heimischen Region im Angebot. Dabei wird weitgehend auf tiefgekühlte Ware verzichtet.
Der Biergarten zählt zu den schönsten in Köln und hat direkten Zugang zur Parkanlage und im Sommer kann man das schöne Wetter genießen.
Das Gartenrestaurant lädt jeden Abend ab 18 Uhr mit seinem mediterranen Flair und der Blütenpracht zum Speisen und Verweilen ein. Dort kann man den Tag in Ruhe ausklingen lassen. Jeden Samstag ab 23 Uhr wird ein ein Teil des Restaurants zur Bühne umgebaut. Dort werden lokale und regionale Jazz- und Soulbands präsentiert. Der Eintritt bei diesen Konzerten ist immer frei und deshalb sind sie auch immer gut besucht.
Der Weihnachtsmarkt im Stadtgarten Köln ist einer der Höhepunkte im Jahr und lockt viele Menschen zu einer ländlichen und idyllischen Dorfatmosphäre ein. Am Rande des ältesten Parks Kölns stellen mehr als 70 Händler ihre Produkte aus und sie bieten moderne Kreationen, traditionelles Handwerk und nostalgischen Krimskrams an. Dort kann man die Seele baumeln lassen, denn Einkaufsstress gibt es nicht. Dort sitzt man gemütlich unter altem Baumbestand auf Holzbänken, trinkt Glühwein, isst Eintopf, Flammkuchen oder Crepes, alles aus frischen Zutaten und eigener Produktion.

Foto: Willy Horsch (via. wikipedia)