Da die Regenwälder sich in rasantem Tempo verkleinern, wird der Lebensraum für Tiere im Regenwald immer beschränkter. Das führt dazu, dass ursprünglich weit verbreitete Arten schnell zu seltenen Tieren im Regenwald werden. Dazu gehören populäre Tiere wie Orang-Utans, Tapire und der Tukan genauso wie unendliche viele Amphibien, Schlangen, Insekten und Vögel.

Tiere im Regenwald werden immer seltener

Die Anzahl von Tierarten im Regenwald kann nur geschätzt werden. Wissenschaftlich bekannt sind knapp zwei Millionen unterschiedliche Arten im Regenwald. Von den angenommenen bis rund 30 Millionen sterben mutmaßlich um die 150 pro Tag aus. Zu den auf der roten Liste aufgeführten gefährdeten Arten immer seltener werdender Tiere im Regenwald gehören:

Säugetiere

Die Anzahl der Tiere im Regenwald sinkt dramatisch. Auch Tiger streifen nur noch selten durch die Wälder.

Die Anzahl der Tiere im Regenwald sinkt dramatisch. Auch Tiger streifen nur noch selten durch die Wälder.

Es existieren noch wenige tausende Orang-Utans und Gorillas als Tiere im Urwald. Sie werden als äußerst gefährdet und sehr selten eingestuft. Ähnlich selten sind Zwergelefanten und Nashörner in Indonesien geworden. Großkatzen wie Jaguare oder der Puma streifen nur noch vereinzelt durch den Dschungel. Weniger auffällige oder populäre Tiere im Regenwald wie der Dachs, der Nasenbär, der Iltis und Koala werden ebenfalls nur noch sehr selten in ihrem Lebensraum angetroffen. Klammer-, Brüll- und Kapuzineraffen geht es genau so.

Reptilien

Über 700 Schildkröten- und Schlangenarten werden als bedroht und selten eingeschätzt. Dazu gehören Leguane wie das Chamäleon und Amphibien wie eine besondere Gattung von sehr giftigen Dschungelfröschen, die ihr Leben in den Wipfeln von Bäumen verbringen. Selten gewordene Tiere im Regenwald sind einige Krokodil- und Schildkrötenarten. Würgeschlangen wie die Anakonda, Boa oder die Python fallen den Abholzungen zum Opfer und sind seltene Tiere im Regenwald geworden.

Gliedertiere

Zu den Gliedertieren gehören beispielsweise Insekten, Spinnen und Krebse. Die größte Gruppe innerhalb der Insekten bilden die Käfer. Von den wissenschaftlich hochgerechneten Insektenarten, die von zwei Millionen bis zu hundert Millionen reichen, sterben täglich mutmaßlich bis zu 500 Arten. Insekten mit sehr erstaunlichen Fähigkeiten wie die Blattschneiderameise und die Wanderameise finden immer weniger Nahrung.

Aus üppig wird immer schneller selten

Die Tiere im Regenwald haben lange ein biologisches Gleichgewicht gebildet und damit ihre Bestände gesichert. Durch die Verkleinerung des Lebensraums werden Populationen ständig selten und nicht wenige verschwinden für immer.