Bei der Urlaubsplanung steht man grundsätzlich vor zwei Herausforderungen: Zum einen muss man sich für ein Reiseziel entscheiden und zum anderen geht es um die Art der Unterkunft. In diesem Zusammenhang stellt sich dann oft auch die Frage nach der Verpflegung. Wer sich für ein Hotel entscheidet, der tut dies nicht selten deshalb, weil man sich in diesem Fall nicht selbst um die Mahlzeiten kümmern muss. Anders sieht es dagegen aus, wenn man eine Privatunterkunft bucht – hierbei gilt es, sich vorab wegen der Selbstversorgung einige Gedanken zu machen.

Vorteile der Selbstverpflegung

Bei dem Gedanken daran, auch im Urlaub noch selbst kochen zu müssen, könnte so mancher die Augenbrauen hochziehen. Ist diese Zeit doch normalerweise dafür gedacht, um eben nicht den üblichen Alltagspflichten nachkommen zu müssen. So würden sicher auch die meisten Urlauber beispielsweise die „Ferien All inclusive“ auf einer Baleareninsel der Variante „Ferienhaus Mallorca“ vorziehen. Doch viele Vorteile eines Ferienhauses sprechen für sich: Selbstversorger genießen die Unabhängigkeit von den Essenszeiten im Hotel. So lassen sich nämlich die Urlaubstage nach dem eigenen Geschmack und Rhythmus gestalten. Nimmt zum Beispiel die Besichtigung einer Sehenswürdigkeit mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant, so gerät man deshalb nicht in Stress, weil man vielleicht nicht pünktlich zum Abendessen erscheint. Auch bei der Wahl der Speisen hat man so natürlich die volle Entscheidungsfreiheit. Dies ist nicht nur für Diabetiker oder Allergiker wichtig, sondern ebenso für Menschen, die sich auch im Urlaub diesbezüglich nichts vorschreiben lassen möchten oder auf ihr Lieblingsessen nicht verzichten wollen. Und auch wenn man in einer Gruppe reist, lassen sich so Einzelwünsche besser verwirklichen – wer keine Steaks mag, wird sich in einem Ferienhaus problemlos einen Gemüseauflauf zubereiten können. Schnelle Rezepte für den Selbstversorger-Urlaub kann man außerdem im Internet zur Genüge finden.

Was es jedoch zu bedenken gibt

Bei all den positiven Seiten der Selbstverpflegung darf man natürlich nicht die Arbeit und den Zeitaufwand vergessen. Die Zeit, die man mit der Zubereitung und am Herd verbringt, könnte man vielleicht für andere Aktivitäten, wie Ausflüge, oder einfach zur Entspannung nutzen. Hinzu kommt die ständige neue Planung der Mahlzeiten sowie der Einkauf der Lebensmittel. Hierbei muss man schon im Vorfeld sorgfältig planen und sich informieren, wo der nächste Supermarkt ist. Denn immer wieder zu Fuß volle Einkaufstaschen bis zur Ferienunterkunft schleppen zu müssen, klingt nicht gerade nach einem erholsamen Urlaub.