Mit seinen in der Regel warmen Temperaturen und seinen landschaftlich abwechslungsreichen Küsten erfreut sich das Mittelmeer als Segelrevier großer Beliebtheit. Unter deutschen Seglern ist das Mittelmeer noch vor der heimischen Ostsee das beliebteste Revier – nicht zuletzt deshalb, weil es schnell und dank eines dichten Netzes von Billigflugverbindungen auch günstig zu erreichen ist. Auch bei den weichen Faktoren macht das Mittelmeer als Segelrevier Punkte: Sonne, Wärme, und das mediterrane Flair der Städte und Häfen beim Landgang – kurz: Es gibt viele gute Gründe, sich zum Segeln für das Mittelmeer zu entscheiden.
Obwohl das Mittelmeer auf den ersten Blick ein ideales Segelrevier zu sein scheint, sollte es nicht unterschätzt werden. Problematisch sind im Mittelmeerraum vor allem die Winde, die immer unberechenbar sind: mal herrscht Flaute, dann folgt ein kräftiger Starkwind, der sich auch einmal zu einem heftigen Sturm steigern kann. Starkwinde und auch Stürme sind zu allen Jahreszeiten möglich und stellen auch für erfahrene Segler eine Herausforderung dar. Da ist es gut, beim Segeln für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, gerade wenn Nicht-Segler oder Kinder mit an Bord sind. Doch selbst wenn der Partner oder das eigene Kind mal auf einem Boot abgetrieben wird, gibt es zum Glück immer schnelle Rettung. Denn mittlerweile gibt es Online-Ortungsdienste, die sich auf solche Fälle spezialisiert haben. Wenn Sie also Ihren 19 jährigen Sohn auf dem Wasser suchen sollten, dann finden Sie hier den passenden Dienst: http://www.yachtico.com/de/Automatic-Identification-System-via-Hafenradar

Der Frühling ist die beste Jahreszeit zum Segeln im Mittelmeer.Während

nördlich der Alpen oft noch Schnee liegt, herrschen im mediterranen Frühjahr bereits mild-warme Temperaturen, und die Vegetation blüht allerorten auf. Im Frühling herrschen auch die besten Windverhältnisse. Allerdings muss beim Segeln mit gelegentlichen Stürmen und Fallwinden aus den noch kalten Bergen gerechnet werden. Im Sommer ist das Klima im Mittelmeerraum von trockener Hitze gekennzeichnet. Die Windverhältnisse sind in dieser Jahreszeit für einen Segeltörn oft ungeeignet, denn Flauten treten häufig auf. Oft kommt es nur in Küstennähe aufgrund thermischer Effekte zu nennenswerten Winden. Das trocken-heiße Sommerwetter geht in weiten Teilen des Mittelmeerraumes im September häufig in eine Phase starker Unwetter mit oft sintflutartigen Regenfällen nieder. Im Oktober endet diese unbeständige Phase und wird von einem herrlichen Spätsommerwetter mit angenehm milden Temperaturen abgelöst, die oft bis zum Jahresende andauert und nahezu ideal zum Segeln ist. Erst nach dem Jahreswechsel beginnt der kurze mediterrane Winter. Insbesondere im westlichen Mittelmeer kommt es dann zu heftigen, oft auch überraschend auftretenden Stürmen. Freizeitsegler sollten in dieser Zeit nach Möglichkeit nicht im Mittelmeer segeln.