Wissenswertes über Spanien

Das Land Spanien bedeckt rund 500.000 qkm und beherbergt allein in seiner Hauptstadt Madrid rund 4 Millionen Menschen. Als Reiseziel für Urlauber dienen immer wieder Städte und Orte wie Sevilla, Barcelona, Valencia oder die Kanaren. Besonders Mallorca, die größte Insel der Balearen, haben sich die Deutschen schon zur zweiten Heimat gemacht. Spanien reizt gerade deshalb so viele Urlauber, weil es ein Land der Kontraste ist. Allein auf Mallorca oder Ibiza können Urlauber die Party ihres Lebens feiern, oder aber einen ruhigen, erholsamen Urlaub voller Wanderungen und Naturbetrachtungen erleben. Während der Norden außerdem von Laubwäldern und Wiesen geprägt ist, findet sich auf der Hochebene oder im trockenen Süden kaum mehr als Buschwerk. Die Natur und die Artenvielfalt dieses Landes faszinieren genauso wie die Bevölkerung, die sich als gesellig, unterhaltsam und offen zeigt. Nur mittags darf man die meist katholischen Spanier nicht belästigen, denn zwischen 14.30 und 17 Uhr herrscht in Spanien die Siesta. Hier finden sich Spaniens Familien zusammen, um zu Mittag zu essen und sich vor der Hitze zurückzuziehen.

Spaniens Eigenarten

Spanien ist berühmt für seine köstlichen Tapas ( Bildquelle: ©paul_brighton – Fotolia.com)

Spanien ist berühmt für seine köstlichen Tapas ( Bildquelle: ©paul_brighton – Fotolia.com)

In Spanien ist Einiges anders als in anderen Teilen Europas. Vor allem die Fröhlichkeit lassen sich die Spanier nie nehmen. Diese zeigen sie gern in ihrer Folklore. Bekannte Tänze wie den Flamenco muss jeder Spanien-Tourist mindestens einmal gesehen haben, ist er doch Ausdruck größter Leidenschaft. Wer genug gefeiert hat, kann sich in Spaniens Küche etwas umsehen. Diese ist sehr vielfältig und vor allem gut. Sie basiert in erster Linie auf Weizenprodukten, Oliven und viel gutem Wein. Als Beilagen lieben die Spanier Reis, Hülsenfrüchte, Gemüse, Käse, Fisch und Fleisch. Niemals darf dabei der Knoblauch fehlen. Natürlich werden auch Früchte in Spanien gern und viel gegessen, denn hier reifen sie dank der kräftigen Sonne gut aus und locken durch ihre unübertreffliche Süße. An Getränken stehen neben Wasser vor allem Weine und auch Bier ganz oben auf der Liste. Außerdem kann man in Spanien auf Spezialitäten wie die Hochata, also Erdmandelmilch, Granizado, Limonensaft mit Eissplittern oder auf Cava treffen, eine katalanische Sekt-Spezialität. Natürlich ist Spanien auch als Heimat von Brandy und Sherry bekannt, die vornehmlich aus Andalusien stammen.

Ein Tourist kann in Spanien also viel mehr erleben, als am Ballermann Bier und Cocktails zu trinken. In der gebirgigen Landschaft des Innenlandes lässt sich vieles entdecken und auch die spanische Kultur bietet viel Stoff für Erkundungstouren. Also auf nach Spanien, in ein Land, das immer eine Reise wert ist!

Madrid

Die Anfänge von Spaniens Hauptstadt Madrid reichen bis weit in die Vergangenheit zurück und sind etwa ins 9. Jahrhundert nach Christus zu datieren. Seit 1561 ist sie dank Philipp II Wohnsitz der königlichen Familie. Seither hat sich die Stadt entwickelt und ist heute mit rund vier Millionen Einwohnern eine der bevölkerungsreichsten Städte Spaniens. Madrid ist nicht nur ein wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum seines Landes, sondern auch eine Stadt, die jährlich Tausende von Touristen anlockt.

Was macht Madrid aus?

Die Plaza de Cibiles mit dem Rathaus von Madrid ( Bildquelle:  © Dario Ricardo - Fotolia.com )

Die Plaza de Cibiles mit dem Rathaus von Madrid ( Bildquelle: © Dario Ricardo – Fotolia.com )

Spaniens Hauptstadt liegt geografisch gesehen mitten im Land und ist daher von überall in Spanien gut erreichbar. Sie ist dabei eine Stadt mit Geschichte, die aber auch der Moderne nicht abgeneigt ist. Madrid ist außerdem eine Stadt voller Gegensätze und das zeigt sich am anschaulichsten dort, wo die Altstadt auf die Architektur der Moderne trifft. Natürlich zeichnet sich Madrid dadurch aus, dass es der Ort ist, an dem sowohl finanzielle als auch politische Entscheidungen getroffen werden. Täglich finden hier wichtige Events statt. Es finden sich in Madrid die wichtige nationale Institutionen und internationale Unternehmen, die Regierung sitzt in Madrid und natürlich ist auch die Königsfamilie hier zu finden. Neben diesen stammen aber auch weitere international bekannte Persönlichkeiten aus Madrid, darunter die Schauspielerin Penélope Cruz, der Sänger Julio Iglesias oder die Opernsängerin Teresa Berganza. Natürlich sind nicht nur die Leute spannend, die aus Madrid stammen, auch die Stadt an sich bietet viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, durch die sie zu einem beliebten Reiseziel wird.

Die Reise durch Madrid

Spaniens Hauptstadt ist eine von Europas park- und baumreichsten Städten überhaupt. Daher findet man in Madrid auch viele Grünflächen, Gärten und Promenaden, die zur Entspannung einladen. Gleichzeitig bietet die Stadt aber auch ein reiches Unterhaltungsangebot. Unter anderem entstammt der Hauptstadt Spaniens einer der erfolgreichsten Fußballvereine der Welt, nämlich Real Madrid, was natürlich bedeutet, dass man hier häufig in den Genuss von spannenden Fußballspielen kommt. Auch Konzerte, Opern, Theater, Kinos und die „Zarzuela“ findet man hier, die allesamt die Tage in dieser wunderschönen Stadt füllen können. Allen Feierwütigen bietet sich ein reges Nachtleben mit guten Restaurants, Klubs und Kneipen. Sehenswert sind sicherlich die Stierkampfarena „La Plaza Monumental de Las Ventas“, das Planetarium, die Metrostation „M. Becern“ und die zahlreichen Parks und Anlagen. Die Architektur, etwa der Gebäude Palacio Velásquez oder Palacio de Cristal, schafft Begeisterung und der Park „Bueno Retiro“ bietet zahlreiche Möglichkeiten, etwas zu erleben oder einfach zu entspannen. Es sollte sich niemand eine Kutschfahrt durch die Parklandschaft entgehen lassen und auch der integrierte Vergnügungspark sowie vieles mehr bieten spannende Erlebnisse in Madrid.

Barcelona

Spaniens zweitgrößte Stadt Barcelona ist die Heimat von rund 1,6 Millionen Menschen und zahlreicher berühmter Persönlichkeiten. Was diesbezüglich kaum jemand weiß: Sogar der deutsche Schauspieler Daniel Brühl ist eigentlich Halb-Spanier und entstammt dem schönen Barcelona. Neben ihm stammen aber auch der berühmte Architekt und Designer Antoni Gaudí, der Künstler Joan Miró und Chupa Chups Gründer Enric Bernat aus dieser Stadt voller Kultur, Geschichte und interessanter Bauwerke. Der Bestsellerautor Carlos Ruiz Zafón, ein weiteres Kind Barcelonas, lässt seine Heimatstadt regelmäßig in seinen Romanen zum Leben erwachen und beschreibt den Zauber, den Barcelona auf jeden ihrer Besucher ausstrahlt.

Geschichte und Architektur Barcelonas

Barcelona liegt an der Mittelmeerküste Spaniens und ist die Hauptstadt Kataloniens. Geografisch gesehen liegt Barcelona rund 120 km südlich der Pyrenäen und der französischen Landesgrenze. Es gibt wohl kaum eine andere Stadt, die so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Vor allem kaum eine, deren Sehenswürdigkeiten so zahlreich auf der UNESCO-Liste des Welterbes stehen. Dies ist auch kein Wunder, denn diese Stadt blickt auf eine rund 2000-jährige Geschichte zurück, die ca. ein Jahrhundert vor Christus unter Kaiser Augustus ihren Anfang nahm. Mit den zahlreichen Attraktionen, Gebäuden in verschiedenen architektonischen Stilrichtungen, den themenreichen Museen, den unzähligen Parks und denkwürdigen Plätzen steht Barcelona zurecht auf der Liste der sehenswerten Städte der Welt. Die Architektur Barcelonas setzt sich dabei aus Gebäuden der alten Römerzeit, der Gotik, dem katalanischen Jugendstil sowie modernen imposanten Bauwerken zusammen, womit sie nicht nur das Interesse jedes Architekten weckt.

Was sollte man in Barcelona sehen?

Das Lebenswerk Antoni Gaudís – die Sagrada Familia in Barcelona ( Bildquelle: © Vladimir Sazonov - Fotolia.com)

Das Lebenswerk Antoni Gaudís – die Sagrada Familia in Barcelona ( Bildquelle: © Vladimir Sazonov – Fotolia.com)

Eines der bekanntesten und beeindruckendsten Wahrzeichen der Stadt ist die Sagrada Familia. Es handelt sich dabei um das Lebenswerk des Architekten Antoni Gaudí, der von 1883 bis zu seinem Tode daran arbeitete. Es ist bis heute nicht fertiggestellt und verleiht gerade dadurch der Stadt einen besonderen Touch. Ebenfalls von Gaudís Hand stammt die Casa Batlló, im katalanischen Jugendstil gehalten. Natürlich sollte sich auch kein Tourist die Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia entgehen lassen, die durch ihr imposantes Innenleben jeden ehrfürchtig innehalten lässt. Hinsichtlich der modernen Sehenswürdigkeiten sollten echte Fußballfans natürlich auch das Stadion des FC Barcelona, Camp Nou, besuchen. Ein weiteres Wahrzeichen Barcelonas ist außerdem die Santa Maria del Mar, in der sich aufgrund der 55-jährigen Bauzeit mehrere verschiedene Baustile vereinigen. Dieses Bauwerk sollte ebenfalls auf dem Plan eines jeden Touristen stehen. Der Torre Agbar wiederum gehört zu den neuesten Sehenswürdigkeiten Barcelonas. Der 142 Meter hohe Turm erstrahlt tagtäglich in den unterschiedlichsten Farben und wird auch nachts beleuchtet.

Andalusien

Andalusien ist die Südlichste der autonomen Regionen in Spanien und erstreckt sich über eine Länge von 83.000 km². Der westliche Teil Andalusiens grenzt an Portugal und im südlichen Bereich grenzt es an das Mittelmeer und den Atlantischen Ozean. Von der südlichsten Stadt Andalusiens aus, Tarifa, sind es nur 14 Kilometer bis nach Afrika. Die Hauptstadt ist Sevilla, die viertgrößte Stadt Spaniens.

Der Felsen vor Gibraltar: Von hier sind es nur 14km zwischen Afrika und Andalusien ( Bildquelle: © MrSegui - Fotolia.com)

Der Felsen vor Gibraltar: Von hier sind es nur 14km zwischen Afrika und Andalusien ( Bildquelle: © MrSegui – Fotolia.com)

Andalusien bietet viele Sehenswürdigkeiten und ist bei Touristen sehr beliebt. Das liegt wohl vor allem daran, dass die Region für jeden Geschmack etwas Passendes bietet. Es gibt lange Sand- und Kiesstrände zum Ausspannen und Schwimmen, aber auch die Sierra Morena, eine bis zu 1000 Meter hohe Mittelgebirgskette, die zum Klettern und Bergwandern einlädt. Die berühmte „Straße von Gibraltar“ beschreibt die Meeresenge zwischen Andalusien und Afrika, die den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet. Sie wird unter anderem als Handelsstraße für den Schiffsverkehr genutzt und bietet auch Touristen ein beeindruckendes Schauspiel, wenn sie vom Schiff aus die vielen Wale und Delfine beobachten können, die dort leben. Die Mittelmeerküste Costa de Sol ist zum Baden am besten geeignet, zum Surfen empfiehlt sich die Costa de la Luz an der Atlantikküste, an welcher der beste Wellengang herrscht. Zwischen März und Oktober ist in Andalusien Stierkampf-Saison, und auch als Tourist kann man sich einen solchen Kampf in einer echten Arena ansehen.

Auch für historisch interessierte Besucher bietet Andalusien viele Sehenswürdigkeiten. So findet man in Sevilla die Grabstätte von Christoph Kolumbus oder die Reste der großen Stadtmauer, die einmal um die ganze Innenstadt verlief. Auch die Altstadt allein ist schon eine Reise wert, sie gestaltet sich aus zahlreichen kleinen Gassen und einem echten Labyrinth aus kleinen Lädchen und Verkäufern von Handwerk.

Die andalusische Küche ist beeinflusst von einigen verschiedenen Ländern und Kulturen und ähnelt der spanischen Küche. In den Küstenregionen herrscht eine Vorliebe für Fischgerichte, im Inland werden aber auch gerne deftige Mahlzeiten gekocht. Dort gibt es viele Eintöpfe und Schmorgerichte, zum Beispiel den Cocido, ein Kichererbsen-Eintopf mit Blutwurst, Schinkenknochen und Paprikawurst. Die bekannteste Suppe aus Andalusien ist die Gazpacho, eine kalte Suppe aus ungekochtem Gemüse, das zur Hälfte pürriert, zur Hälfte in Würfeln darin verarbeitet ist.

Mallorca

Mallorca ist eindeutig das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Nach nur wenigen Stunden Flug kann man seinen Urlaub auf der Baleraren-Insel beginnen und das Urlaubsflair für wenig Geld genießen.

Besonders schön sind die Strände von Mallorca, von denen es zahlreiche gibt. Winzige Badebuchten oder familienfreundliche, breite Strände – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Viele Strände sind den Touristen auf Mallorca bekannt und demnach auch eng besiedelt, dafür gibt es dort aber auch gleich Strandbars und Restaurants, sodass man ohne Probleme den ganzen Tag dort verbringen kann. Wer dem Trubel entfliehen möchte, muss sich ein bisschen auf die Suche begeben, doch zum Beispiel am Port de Pollenca, wo es viele kleine Strandabschnitte gibt, findet sich sicherlich ein ruhiges Plätzchen ohne Massenaufläufe.

Die Kathedrale La Seu in Palma de Mallorca ( Bildquelle: © Sandor Jackal - Fotolia.com )

Die Kathedrale La Seu in Palma de Mallorca ( Bildquelle: © Sandor Jackal – Fotolia.com )

Auf Mallorca gibt es jedoch nicht nur Sonne, Strand und Meer oder Party und Ballermann. Auch die malloquinische Kultur hat einiges zu bieten, auch wenn das bei vielen Touristen gar nicht so bekannt ist. Es gibt zum Beispiel römische Ruinen, alte Festungen und Paläste, die besichtigt werden können. Dazu gehört unter anderem die Kathedrale La Seu oder die Burg Castell de Bellver. Im Nordosten der Insel befindet sich die Festungslanage Capdepera und die Wallfahrtskirche Santuari de Sant Salvador. Das spanische Dorf Pueblo Espanol ist für Kulturinteressierte ebenfalls einen Besuch wert. Auch Museen gibt es inzwischen einige, viele davon wurden sogar erst in den letzten Jahren eröffnet und zeigen die Werke mallorquinischer Künstler.

Ein wichtiger Bestandteil der Kultur auf Mallorca ist die Folklore. Der mallorquinische Gesang und Tanz kann an vielen Feiertagen im Jahr beobachtet werden. Wie überall in Spanien gibt es auch auf Mallorca die berühmten Stierkämpfe. Wer sich dafür interessiert, sollte Palma einen Besuch abstatten und sich bei einer der Arenen erkundigen, wann der nächste Kampf stattfindet.

Wer auf Mallorca die blühende Natur erwartet, wird in den Sommermonaten enttäuscht sein, denn dann herrscht dort Trockenzeit und die Pflanzen ziehen sich im wahrsten Sinne zurück. Wer die Farbenvielfalt der mallorquinischen Blumen und Pflanzen erleben möchte, sollte stattdessen im Herbst die Insel besuchen, denn dann ist die Trockenperiode vorüber und das Land zeigt sich von seiner farbenfrohen Seite.

Urlaub auf Mallorca

Eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen sind nach wie vor die Balearen mit Ibiza und insbesondere Mallorca. Natürlich sind auch Pauschalreisen zu anderen nahegelegenen Inselgruppen wie beispielsweise den Kanarischen Inseln mit Gran Canaria und Fuerteventura sehr populär. Viele Menschen buchen auch Angebote für Reisen in den Orient – zu nennen wären hier vor allem die Türkei und auch Ägypten. Und doch wird Mallorca, und überhaupt ganz Spanien, immer wieder zum meistangesteuerten Reiseziel deutscher Urlauber gekürt.

Auch 2013 werden wieder Millionen von Touristen auf dem Flughafen von Palma de Mallorca landen, um hier ihren Urlaub zu verbringen. Und das ist auch nicht verwunderlich, kann doch ein Urlaub auf Mallorca mit einer Kombination aus einzigartig schöner Landschaft, reichhaltigem Unterhaltungsangebot und mediterranem Lebensgefühl aufwarten.

Die wunderschöne Balearen-Insel Mallorca

Auf Mallorca vereinen sich Berge und Meer so harmonisch wie an wenigen anderen Orten. Und auch das flache Innere von Mallorca hat seine Reize. Wer alles einmal erleben möchte, tut gut daran, Mallorca mit einem Mietwagen zu erkunden, denn gerade die besonderen Attraktionen liegen oft abseits der großen Touristenzentren wie Palma,  El Arenal oder Magaluf. Mietwagen bekommt man entweder schon am Flughafen oder in den Urlaubsorten selbst. Oft kann man auch im Hotel ein Auto mieten, dabei kann der Preis je nach Anbieter sehr variieren, weshalb man sich am besten schon zu Hause vor dem Urlaub über die jeweiligen Kosten informieren sollte, damit man nicht vor Ort in letzter Minute einen überteuerten Service in Anspruch nehmen muss.

Die Strände von Mallorca

Die Insel ist komplett von wundervollen Sandstränden umgeben, welche im Sommer herrliche Abkühlung im türkisblauen Wasser des Mittelmeers verheißen. Neben den bekannten großen Stränden wie dem Ca’n Picafort Strand, dem Es Trenc Strand oder den beliebten Stränden Can Pastilla, Playa de Palma und S’Arenal gibt es auch viele bezaubernde Buchten und romantische Fischerhäfen, die es sich zu erkunden lohnt, wenn man im Urlaub auf Mallorca auch ein wenig Ruhe und Idylle genießen möchte.
Hier eine 
Auflistung der schönsten Strände von Mallorca:

Die Schlucht von Pollenca im Norden von Mallorca ( Bildquelle:  © Dennis Gefken - Fotolia.com )

Die Schlucht von Pollenca im Norden von Mallorca ( Bildquelle: © Dennis Gefken – Fotolia.com )

Die Strände im Norden von Mallorca sind geprägt von der spektakulären Aussicht auf die Berge der Sierra Tramuntana:

  • Port de Pollenca: weiter weißer Sandstrand, der flach zum Wasser hin abfällt und eine eindrucksvolle Sicht auf das Gebirge bietet
  • Cala Formentor: auf der Halbinsel Formentor gelegener relativ schmaler Sandstrand, der flach zum kristallklaren Wasser abfällt und von wunderschönen Pinienwäldern umgeben ist
  • Strand von Alcudia: 11 km langer Sandstrand in einem der touristischen Zentren von Mallorca mit vielen Restaurants, Bars und Wassersportangeboten
  • Playa de Muro: großer Sandstrand mit fantastischer Aussicht auf die Berge und großem Angebot an Aktivitäten

Im Osten von Mallorca findet man zahllose kleine Buchten, die auch auf dieser beliebten Urlaubsinsel noch Badevergnügen in abgeschiedener Beschaulichkeitermöglichen:

  • Cala Llombards: wunderschöne Bucht mit feinem Sandstrand, der nicht einmal im Sommer zu voll ist mit guten Schnorchelmöglichkeiten
  • Cala Mondrago: gehört zum Naturpark Mondrago und eröffnet den Blick auf ausgefallene Felsformationen
  • Cala Torta: idyllischer Strand inmitten unberührter Natur mit relativ steil abfallendem Ufer
  • Strand von Cala Millor: einer der schönsten Sandstrände von Mallorca mit vielen touristischen Angeboten, der jedoch im Sommer regelmäßig überlaufen ist

Der Süden von Mallorca fasziniert mit Wasser von einem Blau, das von azur bis türkis reicht, und wildromantischen Dünenlandschaften mit teils spärlicher Vegetation:

Es Trenc ist eingesäumt von einer wunderschönen Dünenlandschaft. ( Bildquelle:  © D. Ott - Fotolia.com )

Es Trenc ist eingesäumt von einer wunderschönen Dünenlandschaft. ( Bildquelle: © D. Ott – Fotolia.com )

  • Es Trenc: der wohl bekannteste Strand von Mallorca, aufgrund seiner Lage in einem Naturschutzgebiet jedoch vom Massentourismus verschont, eingesäumt von wilder Dünenlandschaft einerseits und karibisch türkisgrünem Wasser andererseits
  • Es Caragol: FKK in entspannender Atmosphäre an sanft abfallendem Strand
  • Cala Pi: kleiner aber breiter Strand in sehr malerischer Badebucht, der seinen Namen vom hier ins Meer mündenden Torrent de Cala Pi hat
  • Ca’n Pere Antoni in Palma: sehr urbaner Strand mit breiter Strandpromenade, der ziemlich steil abfällt und besonders bei den Einwohnern von Palma beliebt ist

Auch die Strände im Westen von Mallorca sind vom Gebirgszug der Sierra Tramuntana geprägt:

  • Playa de Sant Elm: bezaubernder städtischer Strand, der teils aus Sand, teils aus Sand mit Kies besteht und einen großartigen Blick auf die Felseninseln Sa Dragonera und Es Pantalau bietet
  • Strände von Paguera: feine Sandstrände mit einer der schönsten Strandpromenanden von Mallorca
  • Playa del Mago: von Felsen eingerahmte Badebucht mit goldgelbem Sand und kristallklarem Wasser, erster FFK-Strand Mallorcas, der Gelegenheit zu ruhigem Badevergnügen bietet

Es Plà – die ebene Mitte Mallorcas

Vom Puig de Randa hat man einen wundervollen Blick über die Ebene von Mallorca. ( Bildquelle:  © schneiderpics - Fotolia.com )

Vom Puig de Randa hat man einen wundervollen Blick über die Ebene von Mallorca. ( Bildquelle: © schneiderpics – Fotolia.com )

Obwohl die meisten Urlauber natürlich die zahlreichen Sandstrände von Mallorca schätzen, wird auch aktiver Urlaub auf der Insel immer beliebter. Besonders zum Radfahren und Wandern eignen sich Ferien auf Mallorca besonders gut. Dabei bevorzugen sportliche Urlauber Touren in den Bergen der Sierra Tramuntana, während nicht so trainierte Feriengäste das Plà de Mallorca erkunden.

Die ebene Inselmitte wartet mit endlosen Feldern auf. Allenfalls  ein paar kleinere Höhenzüge unterbrechen die Weite des Blicks. Die höchste Erhebung im Inneren von Mallorca ist der Tafelberg Puig de Randa, an dessen Fuße sich auch die größte Gemeinde Mallorcas befindet, Llucmajor. Ein ganzjährig mildes Klima und unzählige Torrents, welche die fruchtbare Ebene mit Wasser aus dem Gebirge im Norden von Mallorca versorgen, machen bis zu vier Ernten pro Jahr möglich. Immer mehr Touristen in jedem Alter schätzen einen ruhigen Urlaub unter den Windmühlen, die aufgrund ihrer großen Anzahl zum Wahrzeichen Mallorcas geworden sind. Besonders zur Zeit der Mandelblüte in den Wintermonaten Januar und Februar, wenn das Land in ein duftendes weiß-rosa getaucht ist, sind Ferien auf Mallorca eine willkommene Abwechslung zur grauen Tristesse in Deutschland. Da das Plà de Mallorca noch verschont ist vom Massentourismus, der fast überall an den Küstenregionen vorherrscht, hat man hier noch Gelegenheit, das ursprüngliche Mallorca kennezulernen. Besonders die mallorquinische Küche und Handwerkskünste wie Glasbläserei, Perlenmanufaktur und Herstellung von Lederwaren stellen für Touristen einen besonderen Reiz dar. Das traditionelle Essen wird in der Regel mit viel Gemüse, Fisch und vor allem Olivenöl zubereitet und hält so manche leckere Spezialität bereit.

Sehenswürdigkeiten in der  Mittelregion von Mallorca

  • Winterliche Mandelblüte
  • Der 543 Meter hohe Tafelberg Puig de Randa mit den Klöstern Nostra Senyora de Gracia, San Honorato und Nostra Senyora de Cura
  • Mallorcas Weinstraße entlang der Orte Santa María, Santa Eugenia, Sencelles, Binissalem und Consell
  • Glasbläserwerkstatt Vidrios Gordiola aus dem 17. Jahrhundert in Algaida mit angrenzendem Glasmuseum
  • Wochenmarkt in Sineu
  • Die Windmühlen von Sa Pobla
  • Freilichtmuseum Els Calderes in Sant Joan
  • Museu Etnologic in Muro

Die Gebirge auf Mallorca

Die Bergdörfer der Sierra Tramuntana gehören zu den schönsten Dörfern Mallorcas. ( Bildquelle: © arvernho - Fotolia.com )

Die Bergdörfer der Sierra Tramuntana gehören zu den schönsten Dörfern Mallorcas. ( Bildquelle: © arvernho – Fotolia.com )

Die Sierra Tramuntana beherrscht den Norden von Mallorca und ist ein wahres Paradies für Kletterer, Wanderer und Mountainbiker. Zerklüftete Felsen und tiefe Canyons bieten ein abenteuerliches Naturschauspiel und fordern sportlich fitte Touristen auf Mallorca heraus. Wer sich zwischendurch erfrischen und ausruhen möchte, kann dies in den vielen malerischen Bergdörfern tun, die mit kleinen verwinkelten Gassen zum Erkunden einladen. Fontaloux in der Nähe von Soller hat beispielsweise mehrfach das Prädikat des schönsten Dorfes von Mallorca erhalten. Wer eher auf der Suche nach Kultur und Geschichte ist, ist in den Pollensa oder Alcudia besser aufgehoben. Am Rande der Berge gelegen, bietet Pollensa internationale Musikfestivals und Konzerte, während Alcudia mit archäologischen Ausgrabungsstätten Hinweise auf die historische Vergangenheit von Mallorca gibt. Wer sich abkühlen möchte, sei es nach einer Wanderung in den Bergen oder auf den Spuren der Römer, kann die beschaulichen Küstenorte Puerto Pollensa oder Puerto Alcuida besuchen. Auch hier sind traumhafte Strände zu finden und Strandpromenaden und Yachthäfen laden zum Flanieren ein.

 Sehenswürdigkeiten im Norden von Mallorca

  • Bergdorf Fontaloux
  • Römische Ausgrabungen in Alcuida
  • Kalvarienberg in Pollensa
  • Halbinsel Cap Formentor mit Leuchtturm
  • Torrent de Pareis, ein gigantischer Canyon
  • Höhlen von Campanet
  • Naturpark S’Albufera

Neben dem großen Gebirge im Norden von Mallorca gibt es im Osten die wesentlich flachere Sierra de Llevant. Auch hier bieten sich wunderschöne Strecken zum Wandern und Radfahren an. Einen Besuch ist die Einsiedelei Eremita de Betlem wert, von der aus man einen herrlichen Ausblick über die Bucht von Alcuida hat.

Gestaltung des Urlaubs auf Mallorca

Wer nach Mallorca reisen möchte, sollte sich zuerst einmal für die Art seiner Ferien entscheiden: Soll es ein All inclusive Partyurlaub in einer Clubanlage werden oder lieber ein erholsames Entspannen auf einer Finca inmitten der Natur mit selbst organisierter Verpflegung?

Tourismus auf Mallorca

Die größte Bekanntheit unter den Urlaubsorten auf Mallorca haben neben der Hauptstadt Palma de Mallorca bestimmt Touristenmagneten wie El Arenal und Cala Rajada (früher: Cla Ratjada). Auch eine Reise nach Cala Millor wird für einen ereignisreichen Urlaub sehr gerne gebucht. In großen Hotels werden allein hier jedes Jahr Millionen von Mallorca Touristen untergebracht.

Die Hauptstadt der Insel, Palma de Mallorca, gehört zu den Touristen - Zentren. ( Bildquelle: © Antonio Gravante – Fotolia.com )

Die Hauptstadt der Insel, Palma de Mallorca, gehört zu den Touristen – Zentren. ( Bildquelle: © Antonio Gravante – Fotolia.com )

2010 hat die Federación Empresarial Hotelera de Mallorca die Anzahl der Hotelbetten in den Urlaubsorten von Mallorca veröffentlicht. Danach sind die meisten Hotels in den Ortschaften am 6 km langen Strandabschnitt Playa de Palma zu finden. Zu diesen Ortschaften gehört auch El Arenal.

Seit einiger Zeit hat sich die Regierung der Insel ein großes Projekt  zum Ziel gemacht: Mallorca möchte weg vom Massentourismus-Image mit riesigen Hotels und veralteten Anlagen. Große Investitionen sollen beispielsweise in naher Zuknft aus der Touristen-Hochburg Playa de Palma ein klimaneutrales Gebiet machen, indem umfangreiche Modernisierungen an den Hotels vorgenommen und zahlreiche Parks und Grünanlagen geschaffen werden.
Schon jetzt hat die mallorquinische Regierung auf der ganzen Insel eine Maximalbeschallung der Außenmusik von 64 dB festgelegt. Und Lokale wie der „Ballerman 6“ müssen ab Mitternacht ihre Außenbeschallung komplett einstellen. Insgesamt wird nachhaltiger Tourismus auf Mallorca immer wichtiger.

Urlaub im Hotel

Wer mit der Familie auf Mallorca Urlaub macht, ist wahrscheinlich gut in einem Club Hotel aufgehoben. Dort gibt es viele attraktive Angebote, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Viele Hotels bieten beispielsweise eine Betreuung für Kinder an, wenn die Eltern einmal etwas allein unternehmen möchten. Ist das Kind noch sehr klein kann nicht in einem eigenen Zimmer schlafen, sind die Hotels grundsätzlich bereit, ohne Aufpreis ein Kinderbett zur Verfügung zu stellen.
Reisen nach Mallorca werden besonders gern auch von jungen Menschen gebucht, denn hier ist das Angebot an günstigen Hotels groß. Wer keine großen Ansprüche hegt, 
bekommt schon sehr billig ein Zimmer in einem zentralen Hotel und ist mitten drin im Geschehen. Damit man die Ferien aber nicht mit einer bösen Überraschung beginnt, sollte man sich vor Reiseantritt aber die Hotelbewertungen im Internet genau durchlesen. Werden dort etwaige Mängel immer wieder genannt, sollte man sich doch lieber ein anderes Hotel auf Mallorca suchen, denn man kann dann davon ausgehen, dass die Bewertungen der Wahrheit entsprechen.
Wie bereits erwähnt, versucht Mallorca sein Image als Ziel billiger Pauschalreisen abzulegen. So gibt es auf Mallorca mittlerweile auch 
mehrere 5 Sterne Hotels mit SPA, Golfplatz und teilweise eigenem Club. Eine Mallorca Reise in ein solches Hotel bedeutet einen Urlaub der Luxusklasse.
Hotels gibt es also auf Mallorca in jeder Kategorie und für jeden Geldbeutel.

Eine Finca ist eine besonders schöne Art der Unterkunft auf Mallorca. ( Bildquelle:  © Tom-Hanisch - Fotolia.com )

Eine Finca ist eine besonders schöne Art der Unterkunft auf Mallorca. ( Bildquelle: © Tom-Hanisch – Fotolia.com )

Wer statt im Hotel lieber in einer Ferienwohnung seine Ferien verbringt, um beispielsweise in seiner Freiheit weniger eingeschränkt zu sein, der findet auch hier zahlreiche Angebote. Besonders empfehlenswert ist hier die Unterkunft in einer Finca, einem Feriendomizil im Stil eines traditionellen Landhauses. In der Regel findet man auch hier luxuriöse Annehmlichkeiten wie einen eigenen Pool. Da auf Mallorca die Fincas meist im Inneren der Insel gelegen sind, bieten sich von hier aus Tagesausflüge mit dem Mietwagen zu den verschiedenen Attraktionen der Insel an. Wer sich für Golf interessiert findet meistens ganz in der nähe einen der zahlreichen Golfplätze Mallorcas.

Egal ob Club, Hotel oder Finca: Angebote gibt es viele, weshalb man sich schon einige Zeit vor der Reise gut informieren sollte. Die beste Möglichkeit, die für sich richtige Unterkunft auf Mallorca zu finden, ist sicherlich eine Weiterempfehlung von Freunden, denn so erfährt man aus erster Hand, was man etwa von einem bestimmten Hotel in puncto Zimmer, Service oder Essen zu erwarten hat. Und da so viele Deutsche schon auf den Balearen und speziell Mallorca waren, sind solche Bewertungen relativ leicht zu erhalten.

Anreise nach Mallorca

Grundsätzlich ist eine Reise nach Mallorca mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug möglich, wobei die absolute Mehrheit der Touristen per Flug anreist. In Deutschland starten Flüge nach Mallorca so ziemlich rund um die Uhr von fast jedem größeren Flughafen. Ein Flug von Hamburg nach Palma de Mallorca dauert etwa zweieinhalb Stunden, von Berlin nur zehn Minuten länger und von München nur zweieinviertel Stunden.

Klima auf Mallorca

Da auf den Balearen ganzjährig ein mildes Klima herrscht, lässt sich die beste Reisezeit nach Mallorca nicht eindeutig bestimmen. Sie hängt ganz von den Vorlieben der jeweiligen Person ab: möchte man unter brennender Sonne am Meer liegen oder lieber bei etwas kühleren Temperaturen durch wunderschöne blühende oder herbstliche Landschaften wandern? Sowohl im Frühling als auch im Herbst kann es am Tag schön warm sein, nachts aber wieder abkühlen.

Preise für ein Urlaub auf Mallorca

Der Preis der Anreise richtet sich vor allem nach der Saison. So sind die Flüge am teuersten, wenn in Deutschland die Kinder Schulferien haben, weil dann alle Familien in die Ferien reisen. Die einfachste Art, Hotel und Flug zu reservieren, ist sicherlich, eine Pauschalreise zu buchen. Bei einer Pauschalreise wird Hotel und Flug in Kombination gebucht. Man gibt einfach an, wie viele Tage man auf Mallorca bleiben möchte, und der Reiseveranstalter unterbreitet einem verschiedene Angebote. Am leichtesten gestaltet sich die Suche nach einem passenden Angebot im Internet. Auf vielen Seiten gibt man einfach in eine Suchmaske Details wie Abflughafen, Reiseziel, Reisedauer und Uhrzeit des Fluges ein und erhält eine Reihe von Suchergebnissen, aus denen man dann das richtige aussuchen kann.

Früher wurde vielfach auf Lastminute geschworen. Da konnte man einfach  mit gepackten Koffern an den Flughafen fahren und buchstäblich in der letzten Minute sehr günstig z. B. von Berlin nach Mallorca fliegen. Das Reiseziel konnte man allerdings nur sehr eingeschränkt wählen. Prinzipiell sind laut Deutschem Reiseverband Angebote für Reisen dann Lastminute, wenn der Anreisetag innerhalb der nächsten 14 Tage liegt. Noch vor einiger Zeit war das sowohl in Bezug auf das Hotel als auch auf den Flug sehr günstig. Innerhalb der letzten Jahre hat sich das jedoch geändert. Heute gilt sowohl für das Hotel als auch für den Flug: Wer in letzter Minute noch eine tolle Reise ergattern möchte, hat meist schlechtere Karten als der, der seinen Urlaub auf Mallorca schon lange im Voraus gebucht hat. Frühbucherrabatte sind meist lukrativer als Lastminute Angebote.

Fazit

Wann, wie, in welchem Alter und mit wem auch immer man nach Mallorca reisen möchte, die Insel hat für jeden etwas zu bieten und ist allemal eine Reise wert!