Mit dem Auto durch Köln zu fahren stellt für Ortsfremde, doch auch für viele Kölner eine wirkliche Herausforderung dar. Denn oftmals machen es ein Gewirr von Einbahnstraßen und viele Staus auf den größeren Straßen schwer, dorthin zu kommen, wo man hin möchte. Danach steht die langwierige Suche nach einem Parkplatz auf dem Programm. Parkhäuser können bei längerer Nutzung sehr kostspielig werden. Doch Falschparken kommt in Köln noch teurer. Da die Straßen in Köln häufig kontrolliert werden, ist das Risiko, beim Falschparken erwischt zu werden, auch sehr groß.

Köln besitzt ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz

Zum Glück besitzt Köln ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln, durch die alle Stadtteile und auch die angrenzenden Orte leicht zu erreichen sind. So stehen S- und U-Bahn, Straßenbahnen und Busse zur Verfügung. Doch auch viele Regionalexpresse halten in Kölner S-Bahnhöfen. Die Ticketpreise werden unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels nach Zonen berechnet. Wer an einem Tag viel in Köln unterwegs ist, kann auch günstigere Vierfahrtentickets oder Tagestickets für eine oder bis zu fünf Personen kaufen. Achtung: In der Kölner Innenstadt gibt es sowohl den Heumarkt als auch den Neumarkt. Manche Besucher verhören sich bei Wegbeschreibungen und kommen dadurch am falschen Ort aus. Es kann auch vorkommen, dass Kölner von der „Schäl Sick“ sprechen. Damit sind die Stadtteile auf der rechtsrheinischen Seite Kölns gemeint. Am besten kann man mit einem Stadtplan Köln erkunden, hier sind alle Haltestellen des öffentlichen Verkehrsnetzes sowie alle Straßen und Viertel verzeichnet.

Knigge für Brauhausbesuche in Köln

Viele Besucher statten den traditionellen Brauhäusern einen Besuch ab um ein frisches Kölsch zu trinken. Doch für diesen Besuch gelten ein paar besondere Regeln. Die Bedienung dort wird als Köbes bezeichnet und bei Bedarf auch so gerufen. Der Köbes wird unaufgefordert auch leere Kölschgläser durch volle ersetzen. Wer also kein Bier mehr möchte, sollte daher sein Glas entweder nicht leertrinken oder den Bierdeckel darauf legen. Traditionell verhält sich ein Köbes oft ziemlich ruppig. Davon sollten Besucher sich nicht irritieren lassen. Mehr zu diesem Thema ist unter www.sueddeutsche.de/thema/K%C3%B6ln zu finden. Doch auch beim Essen kann leicht Verwirrung entstehen. Denn wer einen „Halven Hahn“ bestellt, bekommt kein halbes Hähnchen, sondern ein mit Käse belegtes Roggenbrötchen.