Bei den vielen sehenswerten Städten und Plätzen, die Thailand bieten kann, ist die ca. 70 km nördlich von Bangkok gelegene Stadt Ayutthaya mit ihrer unvergleichlichen Geschichte, eine abwechslungsreiche Gelegenheit, die beeindruckende Kultur des Landes kennenzulernen.

Wissenswertes über Ayutthaya

Wenn sie nach Thailand reisen, sollten Sie einen Besuch in Ayutthaya, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, die auch liebevoll „Das Venedig des Ostens“ genannt wird, nicht auslassen. Die Stadt, die rund 55.000 Einwohner hat, liegt an dem Zusammenfluss der drei Flüsse Chao Phraya, Lopburi und Pasa, ist im Gegensatz zu Bangkok, leise und beschaulich. Sie hat ihren Besuchern viele eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten zu bieten. Von Ayutthaya aus haben 33 Könige das Land regiert und die Stadt somit zu einem bemerkenswerten Wohlstand geführt. Hier befinden sich 29 Forts, 94 Stadttore und ca. 375 Tempelanlagen. Als Beispiel sei der Chandra-Kasem-Palast genannt, der von König Naresuan dem Großen, im 16. Jahrhundert erbaut wurde, er ist eine nicht zu unterschätzende Sehenswürdigkeit in Ayutthaya. Aber auch das Chao Sam Phraya-Nationalmuseum, in dem sich wertvolle Objekte wie Goldbuddhas und geschnitzte Votivtafeln befinden, ist eine Besichtigung wert. Die Stadt Ayutthaya, die seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO ist, zieht jeden Besucher in ihren historischen Bann.

Die eindrucksvollen Tempel in Ayutthaya

Da sei als Erstes der Tempel Wat Mahatat genannt, er wurde Ende des 14. Jahrhunderts von König Ramesuan erbaut und ist eines der sehenswertesten Bauwerke der historischen Stadt, denn er beherbergt einen Teil der schönsten Buddha-Reliquien Thailands. Das Wahrzeichen der Stadt ist, der im 15 Jahrhundert, erbaute Tempel Wat Phra Sri Sanphet mit seinen drei großen Chedis, in denen die Asche von König Ramathibodi II. und seinem Vater aufbewahrt werden. Und die Tempelanlage Wat Ratchaburana mit ihrer begehbaren Krypta, die mit einzigartigen Stuckarbeiten und Wandmalereien versehen ist, beherbergte einst beeindruckende Goldfiguren – wie zum Beispiel einen knieenden Elefant, die inzwischen im Chao Sam Phraya National-Museum ihren Platz gefunden haben. Nicht zuletzt seien der königliche – aus später Ayutthaya-Zeit stammende – Tempel Wat Suwam Daran und die alte Tempelanlage Wat Yai Chai Mongkon mit einem Chedi aus der Zeit König Naresuans (1590 bis 1605) als bemerkenswerte Sehenswürdigkeit der Stadt Ayutthaya zu erwähnen. Aber Ayutthaya hat noch viel mehr zu bieten, das man auf einer unvergesslichen historischen Entdeckungstour besichtigen kann.

 

 

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