Fast jeder kennt ihn: Alexander der Große, unter Historikern auch bekannt als Alexander der III. von Makedonien. Doch wie erlangte der Feldherr seinen großen Ruhm? Vor allem durch seine gnadenlosen Schlachten, bei denen er bis in den asiatischen Raum eindrang und so das Herrschaftsgebietes seines Vaters ausbaute.

Im Krieg gegen diverse Länder, welche vom unbedeutenden Makedonien ausgingen, eroberte Alexander der Große in diversen Feldzügen nahezu alle Länder bis hin zum indischen Subkontinent. Selbst in Ägypten begrüßte man den Feldherren als neuen Pharao von Ägypten.

Schon der Vater von Alexander dem Großen plante einen Angriff auf Persien, dem damaligen Weltreich. Dabei war dieser Angriff, welcher heute als Asienfeldzug bekannt ist, keineswegs risikofrei. Alexander der Große traf auf eine große Armee, welche technisch gut ausgerüstet war und zahlreich Kampferfahrungen sammeln konnte. Mit einer Armee von etwa 35000 Mann, bestehend aus Makedonen und Griechen, marschierte Alexander der Große nach Asien. Weitere 12000 Männer sollten währenddessen Makedonien und Griechenland sichern.

Unter den besiegten Ländern galt Alexander der Große übrigens als sehr Großherzig. Dies war allerdings eine reine Kriegstaktik, denn so verhinderte der Feldherr, dass das Volk sich gegen Makedonier auflehnte und von hinten attackierte. In Tarsos sollte es dann zu einer großen Schlacht kommen, denn der neue persische Führer Dareios III. schickte angeblich bis zu 600.000 Männer. Historiker sprechen jeden von maximal 100.000 Soldaten der persischen Armee. Dem standen 25-30.000 Männer von Alexander entgegen. Zwar hatte das persische Reich die direkte Konfrontation mit Alexander erst einmal vermieden und hat die Armee umgangen, um Verwundete zu töten, doch bei der Schlacht um Issos erlangte Alexander der Große einen großen Sieg gegen Dareios III.

Parmenion verfolgte nach der Schlacht von Issos den Perserkönig durch das ganze Land. Bei Damaskus wurden einige der Angehörigen (darunter seine Frau und 2 Kinder) verhaftet und von Alexander immer mit großen Respekt behandelt. Daeios III. bat anschließend um einen Freundschaftsvertrag und die Freilassung seiner Familie.

Insgesamt brachte der Asienfeldzug dem makedonischen Reich eine Menge Reichtum. Im Gegenzug kostete jener Schlachtzug allerdings vielen tausend Soldaten das Leben. Aus kriegstaktischer Sicht muss man jedoch sagen, dass Alexander der Große sich vorbildlich verhalten hat. So wurde die Zivilbevölkerung weitestgehend verschont. Auch die Bauwerke lies er weitestgehend unberührt und anders als die Griechen, ging er mit der Bevölkerung weitaus besser um.