Jetzt, wo es in Deutschland gerade so kalt ist, muss ich wieder an meinen Urlaub in Antalya denken, den ich noch vor wenigen Monaten zusammen mit meinem Freund verbacht habe. Wie sehr wünsche ich mich jetzt dort hin! Wir hatten dort im Herbst noch wunderbar warmes Wetter und waren sogar mehrmals schwimmen. 

Der Urlaub startete in Berlin und wir flogen etwa drei Stunden, bis wir in Antalya landeten. Es war zum Glück ein Direktflug und es lief alles reibungslos. Gebucht haben wir über http://www.lastminute.de/reisen/. Als wir langsam auf Antalya zusteuerten, konnte man schon auf der einen Seite das Gebirge sehen, wo die Zipfel mit Schnee bedeckt waren, und auf der anderen Seite die türkische Ägäis. Sehr schön. Je näher wir jedoch auf die Stadt zukamen, desto mehr sah man dann auch einige Hochhäuser und Ähnliches, aber das ist ja klar, Antalya ist ja auch eine große Stadt.

Nach der Gepäckausgabe wurden wir in Antalya von einem Bus unseres Reiseveranstalters abgeholt und zu unserem Hotel gebracht, die Fahrt dauerte etwa eine Stunde. Zwischendurch mussten wir ja auch andere Gäste aus dem Bus lassen, da dieser eine ganze Route mit Hotels abfuhr. Der Eindruck unseres Hotels war gut, alles wirkte irgendwie luxuriös und für 4 Sterne hätten wir nicht so viel erwartet, vor allem nicht so eine pompöse Eingangshalle. Für tolle Hotels sind die Türkei und Antalya ja aber bekannt. Auch die Zimmer waren in Ordnung und wir hatten Glück, dass es gleich nach unserer Ankunft Abendessen gab. Es gab viel Auswahl und es  schmeckte wirklich gut.

Den Abend verbrachten wir in Ruhe auf unserem Zimmer und gingen früh schlafen. Nach dem Frühstück am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg in die Altstadt von Antalya, die wirklich unheimlich schön ist. Man findet Handwerker wie zu alten Zeiten an den Straßen, man hört den Ruf des Vorbeters aus der Richtung der nächsten Moschee und überall herrscht ein buntes, redseliges Treiben. An jeder Ecke wird man angequatscht, teilweise sogar auf Deutsch – Willst du Mokka trinken? Siehst du schöne Schuhe!

In den folgenden Tagen machten wir einige Ausflüge in und rund um Antalya. Die Südküste der Türkei hat echt viel zu bieten. Wir besuchten den „Lara Strand“, an dem es gefühlte zigtausend Beachbars und Restaurants gibt und an dem man eine Art Bunjee-Jumping machen kann – ich hab mich nicht getraut, mein Freund schon. Recht schön aber voll war auch der Konyaalti Strand. Zum Ende unserer Reise besuchten wir noch eine Insel im Westen, die Kekova heißt und eine „versunkene Stadt“ beherbergt. Sehr sehenswert!
Ich hätte alles in allem noch gerne ein paar Tage in Antalya dran gehängt, doch nach einer Woche mussten wir wieder nach Deutschland. Trotzdem ein sehr schöner Urlaub!