Marokko bietet einige auch touristisch interessante Regionen, auch am Mittelmeer. Das nordafrikanische Land grenzt aber auch noch an den Atlantischen Ozean und zeichnet sich vor allem durch seine abwechslungsreiche Landschaft aus. Sie reicht von den fruchtbaren Regionen in Küstennähe über hohe Bergketten im Atlasgebirge bis zu Wüstenregionen im Süden des Landes. Marokko grenzt im Osten an Algerien und im Süden an Mauretanien. Al-Maghrib, wie es eigentlich auf Arabisch heißt, wird von einer konstitutionellen Monarchie unter König Mohamed VI. regiert.

Die Landessprache ist Arabisch, während Französisch als Handels- und Bildungssprache benutzt wird. Aber auch Englisch setzt sich immer weiter durch und in einigen nördlichen Regionen wird auch Spanisch gesprochen. Die verbreitetste Glaubensrichtung ist der Islam, nur wenige Einwohner bekennen sich zum Christen- und noch weniger zum Judentum. Entlang der Mittelmeerküste finden sich einige Städte, die mit ihrem Flair und ihrer exotischen Kultur zu Expeditionen einladen. Im Norden, nahe der Straße von Gibraltar liegt die Stadt Tetouan. Sie gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist vor allem bekannt aufgrund ihrer Altstadt, der Medina von Tetouan, und den vielen schmalen Gassen die hindurch führen. Schnell wird dort klar, warum man dieses Viertel auch „Klein Jerusalem“ nennt.

Eine weitere Stadt auf dem Weg zur östlichen Landesgrenze ist Al-Hoceima. Beeindruckend hier die Rif-Berge im Süden, welche die Strand- und Meerregion vom südlichen Landesinneren abgrenzen. Seine feinen Sandstrände ziehen nicht nur Touristen an, auch die Marokkaner wissen die vielfältigen Sport- und Vergnügungsmöglichkeiten der Stadt zu schätzen. Selbst Wintersport ist in den Rif-Bergen möglich! Nach einem Erdbeben im Jahr 2008 wurden nun auch nach und nach die alten spanischen und mauretanischen Handelshäuser wieder aufgebaut und verleihen Al-Hoceima wieder das Bild einer Hafen- und Handelsstadt. Man rühmt sich außerdem der vielfältigen Flora und Fauna, die in den umliegenden Naturparks zu besichtigen ist. Wie ein Finger ragt das Naturschutzgebiet „Cap de Trois Fourches“ ins Mittelmeer hinein. Dieses Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung bietet einigen geschützten und bedrohten Tierarten eine Heimat, z.B. leben dort Mönchsrobben und auch einige Delfinarten können beobachtet werden.

Kurz vor der algerischen Grenze liegt die Stadt Saidia. 14 km feiner Sandstrand sind ein Garant für viele Touristen aus allen Ländern und dem Inland. So hat sich Saidia in den letzten Jahren auch zu einem echten Ferienresort entwickelt, welches den zahlreichen Gästen wirklich jeden Wunsch nach Abwechslung erfüllt. Auch hier wurde aber die Tradition des Landes gewahrt, sodass man eine malerische Altstadt und einen landestypischen Markt und an einer langen Strandpromenade den Sonnenuntergang sehen kann.