Dieser Text dreht sich um eine kleine Insel im Mittelmeer, die durch ihre Landschaft und vor allem den Tourismus ganz groß rausgekommen ist. Mallorca wird mittlerweile nicht mehr als Touristikinsel Nummer 1 bezeichnet, sondern schon als 17. Bundesland. Immer mehr Deutsche besuchen die Baleareninsel das ganze Jahr über.

Alles begann in den 1960er Jahren, als sich Europa langsam vom Krieg erholt hatte und auch wirtschaftlich so gut gestellt war, dass die Menschen wieder an Urlaub denken konnten und auch die finanziellen Mittel dazu hatten. Mit der Zeit mauserte sich El Arenal auf Mallorca zum größten Touristenmagneten. Hier dominiert das Nachtleben mit all seinen Vorzügen. Pubs, Clubs und Bars befinden sich Tür an Tür mit Discotheken. Besonders die Platja de Palma mit ihren Balneareos (Darunter der „Ballermann 6“) hat es zu regelrechter Berühmtheit gebracht.

Doch Mallorca hat mehr zu bieten als den Ballermann. Die kleinen Buchten um die gesamte Insel bilden einen Ruhepol. Die Stadt Palma de Mallorca mit ihrer Kathedrale La Seu auf dem Berg ist zwar quirlig, doch nichts im Vergleich zu dem Ballermann. Auch das Wetter ist ganzjährig sehr schön. Im Februar kommen die ersten Gäste, um die Mandelblüte mitzuerleben. Im Sommer dominieren die Badetouristen in den Küstenorten. Traumhafte Strände schlängeln sich hier der Küste entlang, endlose Weiten und pitoreske Buchten wechseln sich mit Felsklippen, Tropfsteinhöhlen und Yachthäfen ab.

Im Inselinneren von Mallorca befindet sich ein Gebirge. Viele Gäste kommen hierher, um zu Wandern, Rad zu fahren und zu klettern. Auch hier in der Region gibt es viele Tropfsteinhöhlen, die aus der Erdmittelzeit stammen. Die Größte von allen ist die Coves de la Draco. Auch die Coves dels Hams sind eine touristische Attraktion in der Nähe von Porto Cristo. Eine schöne Touristbahn fährt vom Westen Mallorcas bis hinunter in die Hauptstadt Palma. Hier kommt man an wundervollen kleinen Dörfern vorbei und einzigartigen Landschaften. Vom Castell de Bellver hat man einen einzigartigen Blick über Palma, den Yachthafen und die Schiffe, die hier ihren Platz gefunden haben. Im Norden von Mallorca befindet sich das Cap de Formentor, welches mit einem Leuchtturm bestückt ist. Von hier aus sieht man die Unendlichkeit des Meeres vor sich. Das Kap ist der nördlichste Punkt von Mallorca. An dem Ort findet man Ruhe und Abgeschiedenheit. Für Mietwagenfahrer ist das ein geeigneter Platz für eine Pause.

Mallorca ist einzigartig in ihrer Art. Sie gehört mit Menorca und Ibiza zu den Baleareninseln und liegt im Mittelmeer zwischen dem Spanischen Festland und Tunesien. Die kleinste balearische Insel ist Formentera.