Die Eiger Nordwand steht auf der Liste eines jeden Bergsteigers, der das Klettern als Extremsport betreibt. Respekt flößen ihm die hohen Viertausender und Achttausender beim Klettern ein. Aber es packen den Bergsteiger auch der persönliche Ehrgeiz und natürlich auch das Bedürfnis sagen zu können, dass er beim Klettern schon die Eiger-Nordwand bezwungen hat. Doch wer hoch hinaus will, muss klein anfangen, auch beim Klettern.

Welche Ausrüstung ist notwendig?

Damit man nach dem Aufstieg auch die Aussicht genießen kann, benötigt man eine passende, professionelle Ausstattung.

Damit man nach dem Aufstieg auch die Aussicht genießen kann, benötigt man eine passende, professionelle Ausstattung.

Neben der physischen und psychischen Herausforderung die Eiger-Nordwand zu bezwingen, kommt die logistische und technische Herausforderung sich diesem Klettern in Extremen auch wirklich aussetzen zu können. Was nutzt der beste Wunsch, wenn es schon am nötigen Equipment fehlt? Der geübte Kletterer braucht das passende Bergsteiger-Equipment eines Extremsportlers, um in der Eiger-Nordwand bestehen zu können. Das Wetter in einer Nordwand kann sich sehr schnell ändern. Schuhwerk, atmungsaktive Kleidung, Seile, Steigeisen, Pickel sollten von bester Qualität sein. Wer die Eiger-Nordwand besteigen will, wird öfters wiederkommen. Denn es gibt verschiedenste Strecken (30) in die Wand und auch die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade. Kletterer sind gut beraten, sich einem versierten Bergführer zu suchen und anzuschließen. Hochalpinisten schaffen die Wand mittlerweile in knapp drei Stunden. Doch für die Allermeisten ist der Weg das Ziel, nicht das Tempo. Die dreißig verschieden Routen sind mittlerweile alle miteinander verbunden.

Die Eiger-Nordwand flößt Respekt ein

Die Eiger-Nordwand ist ein knapper Viertausender (3970 m) in den Berner Alpen in der Schweiz. Die Kletterrouten der Eiger-Nordwand gehören zu den längsten und auch zu den gefährlichsten. Abgehende Lawinen im Winter und Steinschläge im Sommer machen die Bergrouten, die bis zu vier Kilometer lang sein können, nicht grade zu den sichersten. Aber dennoch steht gerade die Eiger-Nordwand auf dem Programm von Kletterern in den Schweizer Alpen. Hier haben sich schon Mitte der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts dramatische Besteigungen ereignet mit tragischen Ausgängen. Die schicksalhaften Tragödien waren später Stoff für weltberühmte Film-Melodramen schon in der Stummfilmzeit. Die Kreuze in der Wand erinnern noch heute daran, was sich hier abgespielt hat. Doch dieses Memento wird den Kletterer nicht zur Umkehr bewegen, sondern eher zu noch größerer Sorgfalt und stark verbindenden Gruppengeist. Klettern gehört heute neben dem Walken zu den beliebtesten Volkssportarten, die von fast jeder Altersschicht betrieben werden kann, aber eben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Der Schwierigkeitsgrad des Kletterparadies Eiger-Nordwand wird mit Zehn (X) angegeben. Also die höchste erreichbare Stufe zum Klettern.