Die Frage welche Berge am besten zum klettern und besteigen geeignet sind kann nicht eindeutig beantwortet werden. Die Frage nach den bestmöglichen Bergen zum Klettern hängt maßgeblich von den persönlichen Vorlieben des Kletterers ab. Dabei kommt es nicht nur auf die Schönheit der Route, sondern auch maßgeblich auf die individuellen Fähigkeiten des Sportlers an. Der schönste Berg nutzt nichts, wenn der Sportler überfordert ist und bereits nach wenigen zurück gelegten Höhenmetern aufgeben muss.

Aus diesem Grund sollte bei der Wahl des zu erklimmenden Berges auf verschiedene Faktoren geachtet werden. Die Höhe des Berges muss nicht immer ausschlaggebend sein. So gibt es hohe Berge mit einfachen Routen, aber auch niedrigere Berge an denen sich eingefleischte Profis die Zähne ausbeißen.
Jeder Berg bietet zahlreiche Routen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Hier ist es nicht ratsam, den Schwierigkeitsgrad durch Ausprobieren heraus zu finden. Am besten sind die Sportler in den Händen eines kompetenten Bergführers aufgehoben. Doch solche Experten lassen sich ihre Ratschläge oftmals sehr gut bezahlen. Wer nur einmal ausprobieren möchte, ist hiermit nicht gut beraten. Stattdessen empfehlen sich Bücher. Diese bieten den Vorteil des geringen Anschaffungspreises und sind rund um die Uhr verfügbar. So kann auch unmittelbar vor dem Aufstieg noch einmal nachgeschlagen werden. So lässt sich das Risiko einer Selbstüberschätzung am effektivsten minimieren.

Die Zugspitze ist mit 2962,02 Metern Höhe der höchste Berg Deutschlands und eher geübten Kletterern zu empfehlen.

Die Zugspitze ist mit 2962,02 Metern Höhe eher geübten Kletterern zu empfehlen.

Wer bereits viel Erfahrung im Klettersport sammeln konnte und hoch hinaus möchte, sollte unbedingt die Zugspitze erklimmen. Diese ist mit 2962,02 Metern Höhe besonders anspruchsvoll. Da gerade in der finalen Phase des Aufstiegs die Luft spürbar dünner wird. Für Anfänger gilt hier: Finger weg.

Der Schneefernerkopf ist zwar der zweit höchste Berg Deutschlands dennoch bietet dieser die Möglichkeit einer verhältnismäßig leichten Besteigung über die Zugspitzplatt.
Dennoch ist der Berg schon alleine durch seine enorme Höhe von bald 3000 Metern anspruchsvoll und somit nur bedingt Anfänger tauglich.

Wer ein wahrer Anfänger ist sollte sich an der Krottenspitze versuchen diese ist auch über Normalwege zu besteigen. Jedoch gibt es keine fest markierten Routen. Die Besteigung über die Normalwege bietet den Vorteil, dass der Sportler sich an körperliche Belastung in Kombination mit Höhenluft gewöhnen kann.

Zunächst einmal ist jeder Berg ein Projekt für sich. Es gibt kaum Gesetzmäßigkeiten die sich auf jeden beliebigen Berg übertragen lassen. Dennoch ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Besteigung als Extremsport ohne Lebensgefahr stets eine realistische Selbsteinschätzung.
Gravierende Unterschiede bei den einzelnen Bergen bestehen aber im wesentlichen in der Höhe, dem Steigungswinkel und der Beschaffenheit des Gesteins. So gibt es besonders glatte Berge, aber auch Berge die dem Sportler einen guten Halt bieten.
Dieser Artikel soll nicht den schönsten Berg Deutschlands küren, dieser kann nur von jedem einzelnen Sportler gefunden werden. Abschließend ist das Kletterparadies Eiger Nordwand in den Schweizer Alpen geübten Kletterern ans Herz zu legen.