Neben zahlreichen Gelegenheiten für Erholung und für Sport, Spaß und Abenteuer bietet Teneriffa seinen Besuchern bezaubernde Ort- und malerische Landschaften.

Die schönsten Orte der Insel

Zu den schönsten Orten auf der Kanareninsel gehört El Sauzal. Errichtet wurde dieser in einer Höhe von rund 300 Metern auf einer Klippe im Norden der Insel. Als zauberhafter Ort des Südens erweist sich Vilaflor mit der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Kirche Iglesia de San Pedro Apóstol. Im Nordosten der „Insel des ewigen Frühlings“ erstreckt sich das wildromantische, dicht bewachsene Anagagebirge. Umgeben vom Parque Natural Corona Forestal mit einem Kiefernwald ist das Teidemassiv in der Inselmitte. Im Bosque de la Mercedes, dem Mercedeswald, führen Wanderungen durch ein zauberhaftes Labyrinth aus immergrünen Lorbeerbäumen. Besonders beeindruckend sind im April und Mai die Goldmohnwiesen in der Nähe der Stadt Arafo im Osten. Für eine Reise nach Teneriffa eignen sich die Monate von Mai bis Ende September. Während dieser Zeit liegen die Tagestemperaturen zumeist zwischen 24 und 29 Grad Celsius, die Niederschlagsneigung ist eher gering. Doch aufgrund des ganzjährig angenehmen Klimas kann die Insel zu jeder Zeit bereist werden.

Urlaubs- und Freizeitangebote auf der kanarischen Insel

Ruhe suchende Urlauber auf Teneriffa, die während Ihres Aufenthalts Energie tanken möchten, finden Entspannung auf natürlich belassenen Stränden mit hellem und dunklem Sand, in Meerwasserschwimmbecken oder in Meerwasserbadeanlagen. Ebenfalls erholsam sind Wanderungen durch den Palmengarten von Santa Cruz, Umrundungen des Roque de Taborno oder eine Küstenwanderung von Tajao bis El Médano. Sportbegeisterte finden Gelegenheiten unter anderem zum Surfen, zum Tauchen, zum Tennis und Golf spielen oder für den Besuch eines Fitnessstudios. Hochattraktive Angebote hält die Insel für Familien mit Kindern bereit. Im Südwesten Teneriffas befindet sich das Aqualand mit Wasserrutschen, -röhren, Delfinarium und Spielplätzen. Rund sieben Hektar umfasst der Dschungelpark Parque Las Águilas, der sich durch einen üppigen Pflanzenbewuchs auszeichnet. Neben zahlreichen Raubvögeln beheimatet er Raubkatzen, Flusspferde und Krokodile. Bei Playa Jardín steht auf einer Fläche von rund 12.000 Quadratmetern das Freizeitzentrum Loro Parque. Zu seinen Einrichtungen gehören Showveranstaltungsarenen und tropische Gärten sowie das weltgrößte Pinguinarium. Natürlich finden sich auf der Insel auch Gäste ein – beispielsweise aus Deutschland – die hier den Winter verbringen möchten. Dafür sprechen Temperaturen zwischen 21 und 25 Grad Celsius von Oktober bis März, lediglich drei bis sieben Regentage monatlich und ein mehrmonatiger Aufenthalt in der vom Tourismus weniger frequentierten Inselhauptstadt Santa Cruz.

Sehenswertes auf Teneriffa

Auf Teneriffa gibt es viele natürliche Sehenswürdigkeiten, deren Besichtigung während eines Inselaufenthalts nicht versäumt werden sollte:

  • Der Teide Nationalpark – knapp 20.000 Hektar umfasst das 1954 zum Nationalpark erklärte Gebiet, dessen höchster Berg mit gut 3.700 Metern der Pico del Teide ist. Bekannt ist der Park für seine kontrastreichen Farbenspiele, die von Rötlich über Braun bis zu Graugelb reichen
  • Der Drachenbaum – er ist das Wahrzeichen der Stadt Icod de los Vinos, ebenso von ganz Teneriffa. Er besitzt eine Höhe von mehr als 16 Metern und ein Alter von mindestens 400 Jahren
  • Die Lavahöhle Cueva del Viento – die rund 27.000 Jahre alte und 17 Kilometer lange Höhle bietet ihren Besuchern faszinierende Ausblicke auf erkaltete Lava, bizarre Terrassen und in bodenlose Abgründe
  • Die Masca-Schlucht – das Terrain im Tenogebirge beherbergt eine fesselnde Pflanzenwelt. Zu ihr gehören Feigen- und Mandelbäume, Agaven und Dattelpalmen. Ein bekanntes Fotomotiv hier ist der sogenannte Elefant, ein Felsbogen, der an einen Elefantenrüssel erinnert

Alternativen zum Strandurlaub

Besuchen Sie das naturwissenschaftliche Museo de la Naturaleza y del Hombre, in dem zahlreiche archäologische Funde ausgestellt sind oder das Museum der Künste. Hochinteressant ist ein Aufenthalt im Museo Militar Regional de Canarias, dem Militärmuseum der Kanaren. Für Freunde der modernen Kunst lohnt sich ein Abstecher in die Galeria Leyendecker. Spannend und lehrreich ist das Angebot „Whale Watching“. Ein Meeresbiologe macht Teilnehmer vertraut mit dem komplexen Ökosystem in der Welt der Meere. Die Exkursion beinhaltet Fahrten zu Walen und Delfinen sowie in den ewig grünen Lorbeerwald im Nationalpark Garajonay, der seit 1986 zum UNESCO-Welterbe gehört. Abenteuerliche Erlebnisse in einer echten Wildnis verspricht ein Ausflug auf La Gomera, die Insel der Schluchten. Vorbei geht die Wanderung an eindrucksvollen vulkanischen Felswänden tief hinein in eine nahezu unberührte Natur. Teilweise führt die Strecke über Pfade, die schon von den Guanchen, den Inselureinwohnern, genutzt wurden.

Kurztrip nach Teneriffa

Auch ein Kurzurlaub – mit einer Dauer von drei bis sieben Tagen – auf Teneriffa hat seine Reize. Von Puerto de la Cruz aus lassen sich die in der Nähe gelegenen beeindruckenden Vulkanhöhlen entdecken oder unter fachkundiger Führung der gut 3.700 Meter hohe Berg Teide, der höchste der Kanaren, besteigen. Beziehen Sie Ihr Wochenenddomizil in einem Hotel in Puerto de Santiago und erkunden Sie die attraktivsten Gegenden von Teneriffa. Logieren Sie ein paar Tage in Costa Adeje und besuchen Sie das etwa fünf Kilometer entfernte Casino Royal in Playa de las Américas. Einen dreitägigen Verwöhnkurzurlaub buchen Sie in Puerto de la Cruz. Dort finden Sie in einem Hotel mit Wellnessoase neben einer Sauna und einem Dampfbad einen Schönheitssalon vor. Wählen Sie zwischen einer Kur-, einer Massage- oder einer Hydrotherapieanwendung und genießen Sie die wohltuende Wirkung. Danach erwarten Sie in vielen Restaurants traditionelle Inselgerichte der Kanaren. Einfach köstlich!

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