Eine Rundreise durch die USA ist der Traum von vielen Amerika-Fans. Immer wieder bekommen wir im Fernsehen die unglaublichen Sehenswürdigkeiten, Landschaften und die verrückten Menschen aus den USA zu sehen, sodass früher oder später der Wunsch entsteht, all diese Dinge auch mal „live“ zu sehen. Es gibt jedoch einiges zu beachten, wenn man eine solche Rundreise plant.

Das beginnt schon bei der Einreise, denn die Einreisebedingungen in die USA sind etwas strenger als hier in Deutschland. Man sollte zum Beispiel etwa drei zusätzliche Stunden am Flughafen einplanen, damit man überhaupt alle Kontrollen schafft, ohne den Flug zu verpassen. Nach den Anschlägen ist Amerika diesbezüglich sehr vorsichtig geworden. Ein Visum braucht man nur dann, wenn man länger als 90 Tage in den USA verbringen möchte. Vorgelegt werden muss zudem ein gültiger Reisepass wie auch ein gültiges Rückflugticket. Nicht gültig dabei sind vorläufige Reisepässe, sollte also der Pass demnächst ablaufen, sollte man lange genug vor der Rundreise einen neuen beantragen. Die Bearbeitungszeit für solch einen Antrag kann über 4 Wochen dauern. Am Flughafen werden seit 2004 zwei Fingerabdrücke eines jeden Reisenden eingescannt und es wird ein digiatels Portraitfoto erstellt. Auch sollte man die Adressdaten des ersten Reiseziels bereithalten, falls man danach gefragt wird.

Bevor man seine USA-Rundreise antritt, sollte auf jeden Fall das Finanzielle geklärt sein. Ein solcher Trip kostet mehrere Tausend Euro, allein schon durch den teuren Flug und die Preise für die Unterkünfte. Diese sind mit Deutschland und Europa nicht zu vergleichen. Auch das Essen in den USA kostet um einiges mehr, als wir es kennen.

Wenn das Geld stimmt, der Pass beantragt ist und alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann man sich an die Buchung der gewünschten Route machen. Es gibt viele Anbieter, die Pauschalpreise für Touren nehmen, in denen aber die Fahrt, Unterkunft und alle Eintrittspreise bereits mit enthalten sind. Oftmals ist eine deutschsprachige Reiseleitung inklusive. Der Vorteil ist hier, dass man sich nach der Ankunft um kaum noch etwas kümmern muss. So kann man die Reise durch die USA ganz entspannt verbringen. Nachteil wiederum ist, dass man natürlich an die Vorgaben des Veranstalters gebunden ist. Wer gerne selbst und spontan über seine Ausflüge bestimmen möchte, der sollte vielleicht doch allein reisen. Eine gute Möglichkeit ist, sich für die Zeit der USA-Tour einen Mietwagen zu nehmen, so ist man nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen.

Die USA sind so groß, dass man sich unmöglich alle Sehenswürdigkeiten auf einer Tour anschauen kann. Wer in der Nähe von New York unterwegs ist, der sollte sich auf jeden Fall die Freiheitsstatue, die Brooklyn Brigde, den Central Parc, die Niagarafälle, die Orte Washington und Philadelphia anschauen und dem Timesquare und Broadway von New York einen Besuch abstatten. Ansonsten sind in den USA auf jeden Fall auch Disneyworld, das Grand Canyon, der berühmte Walk of Fame, die beeindruckenden Nationalparks Yosemete und Yellowstone sowie die Casino-Stadt Las Vegas Punkte, die man unbedingt mal gesehen haben muss. Logistisch sind jedoch nicht alle Sightseeing-Angebote gut zu verbinden, so sollte man sich also vorher seine Favouriten auswählen und danach die USA Reise planen. Je nachdem, was das Budget hergibt und wie viel man sehen möchte, sollte man mindestens zwei bis drei Wochen für seine USA-Tour einplanen.