Das Moor- und Mineralheilbad Bad Driburg im Kreis Höxter ist der perfekte Ort für erholsame Tage abseits von Stress und Hektik. Gelegen inmitten dichter grüner Wälder und sanfter Hügel inmitten des Teutoburger Walds ist Bad Driburg Teil des Naturparks Eggegebirge. Die herrliche Landschaft lädt mit rund 60 km ausgezeichneten Wanderwegen zu ausgedehnten Touren ein, und die direkte Lage am geprüften Qualitätswanderweg in der Region Hermannshöhen ist der ideale Ausgangspunkt für Aktivurlauber. Beim gemütlichen Marsch lässt sich vor allem das leichte Reizklima der Gegend genießen, und dank des enormen Waldreichtums rund um Bad Driburg wird das Wetter selbst im Sommer nie unerträglich schwül.

Ein Heilbad mit weitreichender Vergangenheit

Die Pfarrkirche in Bad Driburg.

Die Pfarrkirche in Bad Driburg.

Archäologische Funde beweisen, dass das Gebiet des heutigen Driburgs bereits während der Steinzeit besiedelt war und vor allem während der Bronzezeit zu kultureller Blüte wuchs. Mit der Errichtung der Kirche auf der Iburg etwa 772 n. Chr. wurde hier eine der ältesten Kirchen Sachsens gegründet. Etwa um 1231 n.Chr. erhielt Driburg erstmalig Stadtrechte, die 1345 erneut bestätigt wurden. Etwa hundert Jahre später wurde die Iburg zerstört.
Bad Driburg ist nicht nur für seine Heilquellen berühmt, sondern auch für sein kunstvolles Glashandwerk. Dieser Handwerkszweig ist seit etwa 1500 n.Chr. in der Stadt beheimatet und lässt sich heute noch im Glasmuseum, sowie in den Glasschleifereien und am Glasmacherdenkmal nachvollziehen. Ein großes Fest zu Ehren der Glasbläser findet jedes Jahr im September statt.

Im Jahre 1593 wurden Driburgs Heilquellen erstmalig nutzbar gemacht, woraufhin der Ort knapp 200 Jahre später den Status eines Heilbads erlangte. 1919 erfolgte die Anerkennung als Heilbad, 1974 wurde Bad Driburg zum staatlich anerkannten Heilbad. Seither gehört die Stadt zu den bedeutendsten Heilbädern Deutschlands. Als Grundstoff für die hier angewandten Heilkuren wird in erster Linie Schwefelmoor verwandt, darüber hinaus sind die Thermal- und Heilquellen medizinisch wertvolle Kurmittel. Das 1994 eröffnete Thermalbad „Driburg Therme“ ist auch bei Wellness-Urlaubern äußerst beliebt.

Vielfältiges Angebot abseits der Thermalquellen

Neben den zahlreichen Wandermöglichkeiten im Teutoburger Wald ist ein Spaziergang durch den herrlichen Gräflichen Park ein Höhepunkt in Bad Driburg. Aber auch kulturell hat die Stadt ihre Reize. Das örtliche Kino wurde in den vergangenen Jahren vom Land Nordrhein-Westfalen bereits mehrfach für sein herausragendes Filmangebot gewürdigt. Die gemütliche Fußgängerzone ist ein beliebter Ort, um nach dem Bummel durch die hübschen Geschäfte im Café einfach das bunte Treiben zu beobachten. Wer Gutes tun will, kann dem örtlichen Tierheim einen Besuch abstatten und dort beispielsweise mit einem „Hund auf Zeit“ Gassi gehen.