Fahrradurlaub ist eine besonders aktive Form den Urlaub zu verbringen. So ein Urlaub kann unterschiedlich gestaltet werden. Man kann von Anfang an mit dem Fahrrad los fahren, man kann das Fahrrad aber auch mit dem Auto oder dem Zug mitnehmen und am Urlaubsort Touren mit dem Fahrrad machen. Fahrradurlaub, der als reine Tour ohne festen Standort geplant ist, bedeutet, dass man sein gesamtes Gepäck auf dem Fahrrad mitnehmen muss. Wenn man von einem festen Standort aus lediglich Tagestouren macht, kann man das Gepäck am Standort deponieren. Fährt man auf eigene Faust mit dem Fahrrad los, sollte man vorher die Strecken und die Unterkünfte gut planen.

Fahrradurlaub kann auch in organisierten Gruppen gemacht werden. In diesem Fall sind die Touren meist schon durch den Veranstalter festgelegt. In der Regel werden diese Touren von einem Reiseleiter begleitet, der die Touren kennt. Bei diesen organisierten Touren wird das Gepäck meistens in einem Begleitfahrzeug transportiert. Solche Touren werden in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten. Die Kosten sind abhängig von der Dauer der Tour, dem Standard der Unterkünfte und auch davon, ob und in welchem Umfang eine Verpflegung erfolgt.

Fahrradurlaub kommt für alle Interessierten in Frage, die sich fit genug dazu fühlen. Man sollte seine Kräfte allerdings nicht überschätzen. Für Familien mit Kindern sollten die Tagesetappen nicht über 30 Kilometer liegen. Für erwachsene Radfahrer mit durchschnittlicher Kondition können Touren zwischen 60 und 80 Kilometer pro Tag durchaus machbar sein.

Fahrradurlaub kann in den unterschiedlichsten Ländern und Regionen gemacht werden. Viele Routen führen durch mehrere Länder und Landschaftsgebiete. Der Radweg „Via Claudia Augusta“ führt zum Beispiel durch Deutschland, Österreich und durch Italien. Man fährt die Donau entlang, dann über die Alpen und endet an der Adria. Also schon eine anspruchsvollere Tour. Etwas flacher geht es zu, wenn man eine Tour im Norden wählt. Hier gibt es beispielsweise den Nordseeküstenradweg von Niedersachsen nach Schleswig-Holstein. Fahrradurlaub lässt sich grundsätzlich überall machen, wo es ausgebaute Radwege oder wenig befahrene Straßen gibt. Einen Fahrradurlaub kann man auch super mit Rucksack-Reisen bzw. Backpacking kombinieren.

Damit Sie den Fahrradurlaub auch richtig genießen können, ist eine Planung der Tour vorab nötig. Auch sollte man rechtzeitig sein Fahrrad general überholen lassen und entsprechendes Fahrradzubehör auf Reserve mitnehmen. Auch wenn man ein sehr gutes Rad besitzt, kann immer mal ein Reifen oder Fahrradschlauch kaputt gehen. Mit den richtigen Fahrrad Ersatzteilen kein Problem. So kann die Tour direkt fortgesetzt werden. Gerade bei längeren Radtouren ist es wichtig, auf die entsprechende Fahrradkleidung zu achten. Radtrikots sind beispielsweise aus funktionellen Fasern gefertigt, die den Schweiß schnell aufsaugen uns so ein Auskühlen der Haut verhindern.