Gegenüber dem normalen Angeln sind die Anforderungen beim Hochseeangeln bedeutend höher. Die besonderen Anforderungen beim Angeln auf hoher See liegen hauptsächlich in den Eigenheiten des Angelortes, in der speziellen, meist ungewohnten Angelausrüstung und in den Eigenarten beziehungswiese Eigenheiten der im Fokus befindlichen Fischgruppe begründet.

Hochseeangeln ist nicht ganz ungefährlich

Hochseeangeln ist nicht ganz ungefährlich

Beim Hochseeangeln werden regelmäßig Großfische geangelt, die je nach Region Haie, Schwertfische oder Marline sein können. Diese Großfische sind nicht ganz ungefährlich. Etwas brenzlig wird es immer dann, wenn der Fisch nur zu Fotozwecken aus dem Meer geholt und nicht getötet wird. Im Gegensatz zum Meeresfischen, was von einigen Anglern auch als Hochseeangeln bezeichnet wird, ist das der Hauptzweck des Hochseeangelns. Für Teilnehmer einer solchen Angelsafari gilt, dass sie entsprechend seetauglich sein sollten. Mehr als sinnvoll ist auch ein gewisses angeltechnisches Können. Erfahrene Skipper leiten den Angelausflug auf die hohe See. Da sie auch die Verantwortung für die zahlenden Teilnehmer tragen, müssen diese ihren Anweisungen grundsätzlich Folge leisten.

Den Reiz des wirklichen Hochseeangelns in den Revieren der Großfische wird jeder Angler für sich unterschiedlich interpretieren. Neugier ist sicherlich immer dabei, denn in den heimischen Gewässern von Nord- und Ostsee ist das Angeln von Großfischarten nicht möglich. Wer als Angler regelmäßig seinem Hobby nachgeht, möchte natürlich, so wie viele Nicht-Angler auch, einmal einen echten Schwertfisch oder Hai aus der Nähe sehen. Das geht am besten im Wasserpark oder eben beim Hochseeangeln. Meist werden die Fische zwar nicht getötet, doch völlig ungefährlich ist das Anlanden zu Fotozwecken auf das Schiffsdeck für den Fisch auch nicht.

Es gibt zahlreiche sehr interessante Angelreviere für das Hochseeangeln. Die beliebtesten Angelreviere für die Jagd auf Großfische liegen beispielsweise in der Karibik sowie in südlichen Regionen der Weltmeere. Ein Hochseeangeln, hier mehr ein Meeresangeln, kann man selbstverständlich auch auf der Ostsee und Nordsee betreiben. Es ist daher im Sinne vieler Angelfreunde, dass man das Meeresangeln zum Hochseeangeln zählt. In die Reviere vor Rügen geht die Fahrt mit einem schnellen hochseetüchtigen Motorboot. Es bringt die Angler zu den besten Fangplätzen, wo die Wahrscheinlichkeit hoch ist, Lachs, Meeresforelle oder Dorsch an den Haken zu bekommen. Eine eigene Angelausrüstung ist hierfür nicht unbedingt erforderlich, da man diese meist mieten kann.