Peking, die Hauptstadt Chinas, ist in den letzten Jahren zu einem immer bedeutenderen Ort der Macht geworden. Für China war die Stadt aber auch schon vor vielen Jahren der Hauptsitz der Kaiser, weshalb Peking auf eine lange Geschichte zurück blicken kann.

Peking

Die urkundliche erste Erwähnung von Peking ist auf circa 1000 vor Christus datiert.

Die erste Erwähnung

Die urkundliche erste Erwähnung von Peking ist auf circa 1000 vor Christus datiert. Damals hieß der Ort noch Ji, was auf Deutsch Schilf bedeutet. Haupteinnahmequelle der Menschen war der Handel mit verschiedenen Stämmen, wie zum Beispiel die Mongolen. Während er Qin-Dynastie verlor Peking den Status einer Hauptstadt. Die Bedeutung der Stadt wuchs aber dann in den darauffolgenden Jahrhunderten, da sie zu einer wichtigen Handelsstadt geworden ist und auch für das Militär strategisch sehr günstig lag. Nachdem weitere Dynastien Peking wieder als Hauptstadt ausgewählt haben, wurde sie schließlich im Jahr 1215 von Dschingis Khan zerstört. Danach ließ er eine neue Stadt mit dem Namen Dadu errichten.

Die Ming-Dynastie

Im Jahr 1368 übernahm die Ming-Dynastie die Herrschaft über China. Sie nannten Dadu in Beiping um. 1408 bekam sie wieder einen neunen Namen, Beijing. Kaiser Yongle errichtete eine komplett neue Stadt. Aus dieser Zeit stammen auch die berühmtesten Gebäude von Peking, zum Beispiel die Verbotene Stadt. Mit den folgenden Herrschern wurden auch immer weitere neue Paläste gebaut. Die Baukunst in Peking glänzte zum letzten Mal im Jahr 1884 durch die Kaiserinwitwe Cixi auf. Nachdem französische Truppen einige Jahre zuvor den Sommerpalast niedergebrannt hatten, lies sie einen neuen Sommerpalast errichten. Aber auch dieser Palast wurde im Jahr 1900 ebenfalls durch ein Feuer zerstört.

Bedeutende Bauwerke sind noch immer erhalten

Weltberühmt ist die Verbotene Stadt im Zentrum Pekings. Auf dem quadratischen Areal befinden sich die Paläste der früheren Kaiser. Gebaut wurde die Verbotene Stadt im Jahr 1406 durch den dritten Ming-Kaiser. Die Bauzeit waren erstaunliche 14 Jahre. Dies wurde damals erreicht, in dem über eine Million Arbeiter, die meisten davon Sklaven, an den Bauwerken gearbeitet haben. In den Palästen herrschte die Ming-Dynastie von 1420 bis in das Jahr 1644. Direkt südlich liegt der Platz des Himmlischen Friedens, auch Tianánmen-Platz genannt. Der Platz ist 40 Hektar groß und ist damit der größte Platz weltweit. Insgesamt passen so über eine Million Menschen auf den Platz, der auch heute noch für Feierlichkeiten genutzt wird.