Die ägyptischen Pyramiden

Das erste der Sieben Weltwunder ist zugleich auch das einzig Erhaltene: die drei Pyramiden von Gizeh in Ägypten (2000 v. Chr.) mit ihren Pharaonengräbern.

Die Pyramiden sind die bekanntesten und ältesten Bauwerke der Menschheit, die heute noch existieren. Die Größte unter ihnen ist die Pyramide vom Pharao Cheops, darum wird sie auch Cheops-Pyramide genannt.

Die Hängenden Gärten der Semiramis

Zum zweiten der Sieben Weltwunder zählen die Hängenden Gärten der Semiramis, die sich in Babylon befanden. Aus antiken griechischen Quellen wird dieses Wunderwerk als erster botanischer Garten der Welt beschrieben. Hunderte von terrassenartigen Türmen mit dem alles überragenden Turm zu Babel waren von dieser einzigartigen Gartenlandschaft am Euphrat umgeben, wovon heute nur noch der Mythos bleibt.

Der Artemistempel in Ephesos

Das dritte der Sieben Weltwunder führt nach Griechenland zum Artemistempel, der im 3. Jahrhundert endgültig zerstört wurde. Eine 14 Meter hohe Säule zeigt heute nur noch symbolisch den damaligen Standort an, auf dem ein Tempel stand, worin die griechische Göttin Artemis verehrt wurde. Noch heute lassen sich die Ruinen dieses imposanten Tempels bewundern.

Die Pyramiden sind das einzig erhaltene der Sieben Weltwunder

Die Pyramiden sind das einzig erhaltene der Sieben Weltwunder

Phidias‘ Zeus in Olympia

Die vom Bildhauer Phidias im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtete Kolossalstatue des Zeus in sitzender Haltung zählt zum vierten der Sieben Weltwunder. Die Statue befand sich im Zeus Tempel, dem größten Gebäude, das je auf dem Peloponnes errichtet wurde. Heute können Überreste des Tempels sowie der Werkstatt von Phidias im griechischen Olympia besichtigt werden.

Das Mausoleum in Halikarnassos

Das fünfte der Sieben Weltwunder ist die Grabstätte des persischen Königs Maulsolo II., von dem sich der heutige Name Mausoleum für prächtige Grabstätten ableitet. Noch zu Lebzeiten ließ er sich in Halikarnassos einen prunkvollen Palast errichten, dessen oberer Platz seine spätere Grabstätte wurde. Heute sind nur noch Reste von Baumaterialien sowie die Grabkammervertiefung übrig.

Der Koloss von Rhodos

Im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde eine gewaltige Statue errichtet, die als Sonnenkönig zur Schutzgottheit der Rhodesier ernannt wurde. Als größte Statue der Antike wurde sie als sechstes der Sieben Weltwunder in die Liste aufgenommen. Es stellte einen nackten Sonnengott dar, der eine Fackel in einer und einen Speer in der anderen Hand hält. Ein Erdbeben ließ die Statue nur 50 Jahre lang stehen, danach blieb sie 900 Jahre als Überrest liegen. Im 6. Jahrhundert sollen die Überreste nach einem Krieg wegtransportiert und seitdem verschwunden sein.

Der Leuchtturm auf der Insel Pharos

Als letztes der Sieben Weltwunder gilt der höchste und erste Leuchtturm der Welt, der auf der Insel Pharos, nahe der ägyptischen Küste, im 2. Jahrhundert v. Chr. errichtet wurde. Nach einem Erdbeben wurde der Turm zerstört und seine Überreste verschwanden bis zum 14. Jahrhundert.