Seit wann gibt es die Marine? Das Meer kann nur mit Schiffen befahren werden, darüber sind sich die Menschen schon lange sicher. Doch erst in der Antike wurden die Schiffe nebst dem Handel auch für die Kriegsführung genutzt. Nun wurden die Flotten dadurch immer größer und seit da an gibt es die Marine. Das Wort Marine leitet sich von marinus(lat.) ab und bedeutet „zum Meer gehörend“ und stellt die gesamte Flotte eines Staates dar. Zudem ist die Marine der größte Arbeitgeber für Seemänner.

Die Geschichte der Marine

Bereits in der Antike war die Marine als wichtiges Instrument zur Reichsausdehnung und Verteidigung der eigenen Grenzen gegeben. Mit ihr konnten Kriegsgerät und viele Soldaten über große Strecken getragen werden. Das Bombardement von Schiffen erfolgte in der Antike durch Pfeile, meist auch brennend, und vom Land aus.

Bei einem reinen Seegefecht nutzten zum Beispiel die Griechen die Taktik des Rammens, wie bei der Schlacht von Salamis, bei der die griechische Flotte durch eine Rammtechnik die Perser besiegen konnten.

In Deutschland trat die Marine sehr spät auf, zur Zeit Karl des Großen, der die nördlichen Grenzen gegen Mauren und ähnliche verteidigen musste. Dabei baute dieser eine beachtliche Flotte auf, die alsbald unter Otto III. noch weiter wuchs.

Die Hauptaufgabe der Marine  ist die Sicherung der Gewässer

Die Hauptaufgabe der Marine ist die Sicherung der Gewässer

Zur Zeit der Kreuzzüge waren viele Schiffe der Deutschen Marine beteiligt. Danach verlor sich die Spur, bis die Hanse in die Geschichte trat. Diese war eine Verbinung von Handelsstätten und ein beliebter Arbeitsplatz zum Lernen der Seefahrt, zum Beispiel wie aus einem Schiffstau und einem Knoten ein Seemannsknoten wird und stellte eine starke Flotte der verschiedenen Hansestädte dar.

Die damalige Crew bestand nicht aus augebildeten Soldaten, sondern Seemännern und Kaufleuten. Eine richtige deutsche Flotte wurde unter der kaiserlichen Marine ab dem Jahr 1871 von Kaiser Willhelm II. und sollte Deutschland zu einer Seemacht verhelfen.

Nach dem 2. Weltkrieg wird die Marine der Deutschen nur noch zum Handel und der Sicherung der Gewässer nutzen.

Handel und Kriegsfall zur heutigen Zeit

Der Hauptbestandteil der heutigen Flotten ist die Sicherung der Gewässer vor Piraterie und dem Schutz der Meere. Die größten Flotten besitzen die USA und Russland. Dazu zählen nicht nur die Kriegsmarine, sondern auch die Handelsmarine.

Zur Handelsmarine zählen alle Handelsschiffe eines Staates. Diese unterstehen auch den Handelsgesetzen. In der Deutschen Marine dienen etwa 15.000 Soldaten und gehören zu den Teilstreitkräften der Bundeswehr. Sie wird im Kriegsfall von der Luftwaffe und Bodentruppen unterstützt und auch bei der Aufklärung von Umweltverbrechen oder Piraterie.

Sie stellt eine wichtige Handelssicherung für die Wirtschaft dar.