War es bis vor wenigen Jahren möglich ohne ein Visum in die USA einzureisen, so müssen sich Bundesbürger heute auf einige Hürden gefasst machen. Die schlimmen Geschehnisse des 11. September 2009 haben die Sicherheitsbehörden der USA dazu veranlasst die Einreisebedingungen massiv anzuheben. Folgen spürten Flugreisende bereits innerhalb kürzester Zeit und noch heute wird in Zeitungen und Medien viel über die Hürden geschrieben, die der USA-Tourist zu bewältigen hat. Dabei ist es eigentlich nicht so schwer, denn verbündeten und vertrauenswürdigen Ländern haben die Behörden der USA ausdrücklich erleichterte Bestimmungen für die Erteilung eines Visums eingeräumt.

Bürger dieser sogenannten WAIVER-Länder müssen kein gesondertes Visum beantragen, sondern sich lediglich eine Einreisegenehmigung ausstellen lassen. Verglichen mit den Freiheiten der vergangenen Zeiten sind diese Hürden zwar noch immer ärgerlich, aber für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland ist es so immerhin noch relativ einfach ein gültiges Visum für die Ein- und Ausreise in die Vereinigten Staaten zu bekommen.

Das Visa Waiver Programm für Touristen und Geschäftsreisende

Das Visa Waiver Programm soll es allen Bürgern beteiligter Staaten ermöglichen schnell und unkompliziert in die USA einzureisen und dort ihren Tätigkeiten nachzugehen. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass die Teilnahme an diesem Programm keine Erlaubnis für die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit oder für eine klinischen Behandlung erteilt und es dem Teilnehmer auch nicht erlaubt einen Wohnsitz in den USA zu melden. Die Gültigkeit beschränkt sich lediglich auf zum geschäftlichen Zweck reisende Personen und Touristen, die die Vereinigten Staaten von Amerika besuchen möchten. Die Gültigkeit des genehmigten Aufenthalts ist auf maximal 90 Tage begrenzt. Diese Frist kann unter Umständen aber jederzeit verlängert, oder verkürzt werden. Auch behält sich die Regierung der USA jederzeit vor bestimmte Personen, Personengruppen, oder Länder von der Teilnahme an diesem Programm auszuschließen. Nach dem die Einreise in die USA vollzogen würde können weitere Länder bereist werden. Dazu gehören Kanada, Mexiko und in die Karibik. Eine wiederholte Einreise ist jederzeit möglich und hierfür muss innerhalb der 90 tägigen Frist keine neue Genehmigung eingeholt werden. Eine Ausreise in ein Land außerhalb dieser Liste lässt die Genehmigung und das erteilte Visum erlöschen und verpflichtet zu einer erneuten Teilnahme am Genehmigungsverfahren im Falle einer erneuten Einreise. Innerhalb der Staatsgebiete der USA dürfen die Teilnehmer unbegrenzt reisen, dazu gehören ebenfalls die Gebiete Puerto Rico, Guam und die US-Virgin Islands.

Checkliste:

  • Gültig für Touristen und Geschäftsreisende
  • Gültigkeit für 90 Tage
  • Gültigkeit kann verlängert werden
  • Gültig auch für mehrere Einreisen in die USA
  • Regelungen bei der Wiedereinreise müssen unbedingt beachtet werden
  • Auch mit einer ESTA-Genehmigung gelten die üblichen Bestimmungen des Zolls

Wie wird die Teilnahme am Visa Waiver Programm ermöglicht?

Der Unterschied zwischen den regulären Möglichkeiten zur Beantragung und Erteilung von Visa der USA und dem Visa Waiver Programm ist seine Einfachheit. Im Prinzip reicht das Ausfüllen eines elektronischen Formulars (ESTA) und die Erteilung der Genehmigung erfolgt innerhalb kürzester Zeit unbürokratisch per Email. Diese Mail muss nun einfach ausgedruckt und den zuständigen Behörden in den USA auf Wunsch vorgezeigt werden. Dennoch gibt es hier ein paar Fristen und Dokumente die beachtet, sowie vorgelegt und bereitgehalten werden sollten um einen reibungslosen Ablauf der Einreise jederzeit zu garantieren. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Genehmigung im ESTA-Verfahren keine Rechtsgrundlage für einen Anspruch zur Einreise in die USA bildet sondern jederzeit widerrufen werden kann. Die Einreise erfolgt also immer auf eigenes Risiko. Sofern keine ESTA-Genehmigung erteilt wird muss ein Visum beantragt werden um weiterhin in die USA einreisen zu können. Vorbestrafte Personen sind grundsätzlich von einer Teilnahme am ESTA-Verfahren ausgeschlossen und müssen ein Visum beantragen.

Da der Vorgang nur auf elektronischem Wege abgeschlossen werden kann sollte man als Teilnehmer über einen Anschluss an das Internet verfügen. Das ESTA-Verfahren wird von mehreren Anbietern ermöglicht, allerdings bedeutet die Nutzung eines Drittanbieters in keinem Fall eine Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens an sich. Zudem sollten die Anbieter zur eigenen Sicherheit über die notwendigen Zertifikate der US-Regierung verfügen und diese dementsprechend publizieren. Wer sich für einen Drittanbieter entscheidet kann vorab bei den zuständigen Behörden und bei der Botschaft der USA eine Liste zuverlässiger Drittanbieter einholen. Die Gebühren für ein Genehmigungsverfahren liegen bei ungefähr 14 US-Dollar, wobei die Preise von Drittanbietern unter Umständen abweichen können. Das ESTA-Genehmigungsverfahren sollte spätestens 72 Stunden vor Beginn der Reise eingeleitet werden um zu garantieren, dass die Einreise auch durch die zuständigen Behörden genehmigt wird.

Um das online verfügbare Dokument ordnungsgemäß ausfüllen zu können wird die Kenntnis über die eigene Person, den Gesundheitszustand sowie ein gültiger und maschinell lesbarer Reisepass eines WAIVER-Landes benötigt. Für Kinder in Begleitung und Minderjährige ohne volljährige Begleitung gelten gesonderte Regelungen. Nähere und ausführliche Informationen über die Regelungen zur Erteilung einer Genehmigung finden sich deutschsprachigen Homepage der US-Botschaft in Berlin/Deutschland.

Warum lohnt es sich für ESTA einen Drittanbieter einzuschalten?

Kurz und einfach erklärt: Weil hier schnell und kompetent geholfen wird. Die Regelungen zur Erteilung einer Genehmigung im Rahmen des Waiver Programms ermöglichen zwar eine schnellere Reaktion im Vergleich zum Verfahren zur Erteilung eines gültigen Visums. Sie sind aber nicht minder verwirrend und kompliziert. Ein kompetenter Drittanbieter wie estaformular.org hilft schon bei der Eingabe der Daten und leitet seine Kunden sicher durch den gesamten Genehmigungsprozess. Zudem steht dem Kunden jederzeit eine Hotline zur Verfügung an die er auftretende Fragen und Probleme auch außerhalb der Öffnungszeiten der US-Behörden klären kann. Zwar geht der eigentliche Vorgang bis zur Genehmigung nicht schneller im Vergleich zu einer direkten Beantragung, aber dafür bekommt man ein gut sortiertes und leistungsorientiertes Service-Paket und erspart sich dadurch schon deutlich mehr Zeit und Aufwand. Der Service macht hier den Unterschied und macht die Wahl eines Drittanbieters wesentlich attraktiver im Vergleich zum regulären Genehmigungsverfahren. Wer Zeit und Mühe sparen möchte, der nutzt die professionellen Dienste eines privaten Anbieters und dessen Kompetenz in diesem doch recht speziellen und juristisch komplexen Bereich.

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