Dänemark, das bedeutet zunächst einmal unzählige Inseln, Meer wohin das Auge reicht, die Verschmelzung der Weite des Horizontes und des Himmels – und man selbst mittendrin oder auf einer der vielen Bogen- und Klappbrücken, welche einige Inseln verbindet. Die mit stattlichen 7845 m längste Brücke ist die „Øresundsbroen“ (Öresundbrücke). Sie verbindet Dänemark mit Schweden.

Wer mehr von Skandinavien erkunden möchte, kann auch eine der vielen, praktischen Fährverbindungen wählen. Die Fährüberfahrt von Kopenhagen nach Malmö dauert ca. 45 Minuten.  Die einzige Landgrenze verläuft im ehemaligen Herzogtum Schleswig zu Deutschland. Somit leben im Grenzbebiet zwischen Dänemark und Deutschland noch heute Minderheiten der jeweils anderen Nation.

Dänemark, das ist Bilderbuch-Kulisse satt!

Dänemark gilt als Karibik der Ostsee. © Fotolia.com

Dänemark gilt als Karibik der Ostsee.
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Ein nordisches Inselparadies mit kilometerlangen Sandstränden, abwechslungsreicher Küstenlandschaft, 350 Jachthäfen, pulsierenden Städten mit Kunst und Kultur auf höchstem Niveau, hoch entwickelter Industrie und Landwirtschaft, beschaulichen Örtchen mit verwinkelten Gassen und schnuckeligen Reetdach-Häusern, mittelalterliche Kirchen in wunderschönem, dänischen Backsteinbau und einem ganz besonderen Sonnenlicht, welches teilweise nahezu mediterran anmutet. Die Dänen sind auch von der Art her auch die Italiener Skandinaviens.

Ein idyllisches Insel-Archipel ganz in der Nähe, welches man auch gern als „Dänische Südsee“ bezeichnet. Wobei es hier ganz genau um den Seebereich südlich von Fünen bis Langeland, und der vielen Inseln dazwischen, geht. Im Sommer beträgt die Wassertemperatur hier durch die relativ hohe Sonnenscheindauer schon mal 30 Grad. Genauso wie man es von der „Südsee“ erwartet. Hier findet man auch die Bootsvermieter, um Segel- oder Motorboote zu chartern. Auch gibt es tägliche Fährverbindungen über die Ostsee. Komfortabler kann man Skandinavien nicht erkunden! Dänemark, die Karibik der Ostsee… wo man Wikinger-Luft schnuppern kann.

Einige der dänischen Inseln sind unbewohnt. Bei maximal 0,8 km² auch nicht verwunderlich. Mit zu den kleinsten, bewohnten Inseln zählen die „Insel Farø“ (Schafinsel) oder die „Inselgruppe der Okseøer“ (Ochseninseln). Die größte und bevölkerungsreichste ist Seeland mit Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen (København heißt: der „Kaufmannshafen“) und der Weltkulturerbestätten Schloss Kronborg (Shakespeare ließ hier seinen Hamlet spielen) und dem beeindruckenden Dom zu Roskilde aus Backstein, gefolgt von Nørrejyske Ø (Nordjütische Insel), von Fyn (Fünen) und Brandsø.

Wer eher Dänemarks Kulinarik auf der Spur ist, sollte auch einmal etwas abseits der Smørrebrød-Kultur und Pølserbuden schauen. Dänisches Essen gilt als besonders gehaltvoll. Es gibt mannigfaltige Köstlichkeiten, für den man auch mal die leckere rødgrød med fløde (Rote Grütze mit Sahne) oder Bondepige med slør (Verschleiertes Bauernmädchen – ein üppiges Sahnedessert mit frischem Himbeermark oder Apfelmus und Schwarzbrotkrümeln) stehen lässt. Der Küstenstaat bietet eine Vielzahl an Brot- und Backspezialitäten.

Und wenn es doch einmal Smørrebrød sein sollte: Im Kopenhagener Stadtteil Nyhavn in Ida Davidsen’s Halbkellerrestaurant gibt es das beste! Man hat die Auswahl von über 150 verschiedenen Sorten. Traditionelle Butterbrote seit 1888, nunmehr bei ihr in fünfter Generation. Ein Geheimtipp wäre in der Hauptstadt aber auch das Slotskælderen hos von Gitte Kik, ein kleines, schmuckes Restaurant an der Schlossinsel.
Denn wie schon der Sokrates von Kopenhagen, der dänische Philosoph Sören Kierkegaard einmal sagte: „Nichts riskieren heißt, die Seele aufs Spiel setzen.“
Also riskieren Sie doch einmal Dänemark!

Vi ses og dejlige ferie!