Chiang Mai - die Rose des Nordens

Chiang Mai - die Rose des Nordens

Chiang Mai ist in Thailand die größte Stadt im Norden und beschreibt gleichzeitig die Provinz, die sich um die Stadt herum befindet. Die etwa 148.000 Bewohner sind keine homogene Volksgruppen, stattdessen kommen sie aus verschiedenen Bergstämmen oder sind Nord-Thais, die die thailändischen Traditionen im Gegensatz zu vielen anderen Bewohnern Thailands noch erfolgreich aufrecht erhalten konnten. Dies zeigt sich unter Anderem auch an den vielen verschiedenen Dialekten und Sprachen die im nördlichen Thailand gesprochen werden. Die Einwohner dieser Bergprovinz zeichnen sich durch Höflichkeit und Sanftheit aus und es herrscht ein allgemein sehr freundlicher Umgangston in Chiang Mai.

Chiang Mai bedeutet übersetzt „Neue Stadt“ und wurde im Jahre 1296 vom König Mengrai am Fuße des Doi Suthep erbaut. Im Jahr 1556 wurde die Stadt von den Burmesen eingenommen und gehörte eine Zeitlang zu Königreich Lanna. Später, im Jahr 1775 konnte Chiang Mai aber vom König Taskin zurück erobert werden. Chiang Mai befindet sich etwa 700 Kilometer von Bankok und wird im Volksmund als „Rose des Nordens“ bezeichnet. Sie liegt am Ufer des Flusses Ping und bietet Touristen ein zauberhaftes Ambiente. Die Landschaft um Chiang Mai herum ist einmalig schön und besticht durch eine unverwechselbare Kulturgeschichte. Es gibt eine Vielzahl antike Tempelbauten, besondere kulinarische Angebote und in Chiang Mai befindet sich das Zentrum der Handwerkskunst, wie es auch schon in vielen Jahrtausenden zuvor war.

Die Provinz Chiang Mai dehnt sich über die Stadt hinaus noch etwa 20 000 Kilometer aus und bietet unvergleichlich schöne Landschaften, durchzogen von Gebirgsketten, bewachsenen Wäldern, Dschungel und fruchtbaren Feldern rund um die Flüsse. Touristen können durch diese Landschaft Unternehmungen wie Elefantenreiten, Trekking-Touren, Rafting oder Jeep-Safaris machen. Kleine, traditionelle Dörfer, unberührt vom modernen Lebensstil und die Bewohner der Bergdörfer in ihren Trachten sorgen für ein unvergleichliches Flair. Andererseits gibt es in Chiang Mai auch Luxushotels und Ferienanlagen, die voll auf die Bedürfnisse von anspruchsvollen Gästen zugeschnitten sind.

Die Stadt und Provinz Chiang Mai ist schon an sich eine Reise wert. Der Besucher wird viele neue Eindrücke sammeln können, die es so auf der Welt kein zweites mal gibt. Besondere Sehenswürdigkeiten gibt es aber trotzdem. Dazu gehört zum Beispiel der Tempel Wat Phra Sing an der Sam Lan Road aus dem 1345, in dem sich die Buddha Statue Phra Putthasihing befindet. Auch zahlreiche andere traditionelle Tempel laden zu Besichtigungen ein. Im Umland von Chiang Mai gibt es ebenfalls viel zu sehen, zum Beispiel den Wasserfall von Huai Kaeo, die Winterresidenz der königlichen Familie Phu Phing Palace oder den Doi Inthanon Nationalpark.
Chiang Mai ist unbedingt eine Reise wert und biete dem Besucher viele einmalige Erlebnisse. Die klimatisch angenehmste Reisezeit liegt zwischen November und Januar.