Budapest, erbaut in der nördlichen Mitte des Landes ist die Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt Ungarns. Sie ist durch die Donau in zwei Hälften geteilt. Die Stadt hat eine eigene Historie die jeder Besucher erleben kann. Auch hat Budapest viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, welche meistens direkt an der Donau liegen, was dem ganzen einen besonderen Flair verleiht. Touristen zieht es schon immer in das, für die meisten, unbekannte Ungarn, was wiederum einen gewissen Reiz von Geheimnis versprüht. Reisenden sei noch gesagt, obwohl Ungarn in der EU ist, gibt es dort nicht den Euro. Das Land bezahlt mit der Währung HUF – dem ungarischen Forint.

Allgemeine Informationen über die Perle an der Donau

Budapest hat rund 1,7 Millionen Einwohner und ist die Hauptstadt des Landes Ungarn. Das Land ist 2004 der EU beigetreten, somit ist Budapest unter den Top 10 der größten Städte Europas auf Platz 9. Des Weiteren ist die Stadt auf Platz 6 der am häufigsten besuchten Städte innerhalb Europas. Die Stadt besitzt eine Fläche von 525,13 km² – zum Verlgeich: Berlin hat ca. 890 km². Die Stadt wird von der Donau in einen östlichen und einen westlichen Teil getrennt. Insgesamt verbinden neun Brücken die Teile Buda und Pest. Der höchste Punkt in Budapest ist der „János-Berg“ mit 527 m ü. NN. Eine Besonderheit bietet Budapest für Touristen – die sogenannte „Budapest Card„. Die Karte kann sich ein jeder Toruist für 24, 48 oder 72 Stunden holen. Die Preise für die Karten lauten wie folgt:

  • 24 Stunden = 6150 HUF (~ 14,5 €)
  • 48 Stunden = 12500 HUF (~ 24 €)
  • 72 stunden =  15150 HUF ( ~ 29€)

Mit der Budapest Card bekommt man fast überall in der Stadt satte Rabatte. Sei es in Restaurants, Museen oder im Theater. Weiterhin kann man die öffentlich Verkehrsmittel völlig kostenlos nutzen. Auch geführte Touren sind mit der Karte kostenlos. Die Karte bietet außerdem freien Eintritt in acht Museen in Budapest. Smartphonebesitzer können sich die „Pocket Guide mobile App“ kostenlos auf ihr Mobiltelefon herunterladen.

Budapest hat viel zu erzählen

Der Name Budapest, kommt nicht von Irgendwo. Einst war Budapest unterteilt in „Buda“ auf der Westseite der Donau und „Pest“ auf der Ostseite der Donau. Die Namensgebung für Buda ist bislang nicht geklärt und kann bis heute nur auf Vermutungen zurückgeführt werden. Pest hingegen ist alt-ungarisch und steht für „Ofen“. Dies macht Sinn, da es auf der Ostseite viele Kalkbrennereien gab und zum anderen gibt es auf der östlichen Seite der Donau natürliche, heiße Quellen. 1873 schlossen sich dann die drei Dörfer Buda, Òbuda und Pest zusammen zur heutigen Hauptstadt Ungarns – Budapest. Geplant war die Vereinigung von Budapest schon vor 1873, nämlich im Jahr 1849. Damals unter Anordnung der revolutionären Regierung wurde der Beschluss gefasst, die drei Dörfer zu vereinen. Kurz darauf ergriffen aber die Habsburger wieder den Regierungssitz und stellten ihre Macht wieder her, worauf der Beschluss als ungültig ausgerufen wurde. Endgültig kam es dann nach dem Östereichisch-Ungarischen Ausgleich von 1867 zum Beschluss die drei Dörfer zu einer großen Stadt zu vereinigen. Dies geschah dann auch sechs Jahre später im Jahr 1873. Unter der Besatzung Deutschlands im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt sehr in Mitleidenschaft gezogen. Am meisten jedoch traf es die Stadt, als sie vor den deutschen Soldaten, welche in Budapest eingekesselt waren, befreit werden sollten. Die Stadt wurde stark beschädigt durch die Luftangriffe welche Amerika und Großbritannien flogen.

 

Sehenswürdigkeiten

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Budapest sind unter anderem:

  • Gellértberg
    Der Gellértberg, auf der westlichen Seite der Donau, bietet viel für die Touristen. Neben dem Ausblick über die Stadt findet man auf dem Berg noch die Zitadelle und die Freiheitsstatue von Budapest. Benannt ist der Berg nach Giorgio di Sagredo, dem heiligen Gellért (zu deutsch Gerhard). Dieser wurde von diesem Berg in den Tod gestürzt. Um das 17. Jahrhundert rum, war der Gellértberg auch als „Blocksberg“ bekannt. Dies war ein angeblicher Treffpunkt für Hexen. Von dem hohen Punkt am westlichen Donauufer blickt man auf die Freiheitsbrücke, die Universität von Budapest, den Burgpalast sowie auf das berühmte Hotel Gellért.
  • Hotel Gellért
    Am östlichen Ufer der Donau findet man das Hotel Gellért. Heute zählt es zu den bekanntesten Vier-Sterne-Hotels der Welt und gehört der „Danubius Hotels Group“. Das im Wiener Jugendstil erbaute Projekt dauerte 6 Jahre lang und wurde 1918 fertig gestellt.  Das besonderste an dem Hotel ist wohl die integrierte Therme. Das heiße Wasser variiert je nach Becken zwischen 26 °C und 38 °C. Vorhanden sind insgesamt 13 Becken, davon sind 10 Innenbecken und drei Außenbecken. Das heiße Wasser kommt direkt aus einer Quelle, die unter dem Gellértberg liegt. Das Bad gilt als das schönste Thermalbad in ganz Ungarn.
  • Burgpalast
    Schon von weitem erkennt man den Budapester Burgpalast. Das imposante Gebäude im Herzen von Budapest auf der westlichen Seite direkt an der Donau besticht durch seine imposante Bauart. Der Burgpalast nimmt einen ganzen Teil des Burgbergs ein und ist das größte Gebäude in Ungarn. Da ist es leicht sich vorzustellen, dass es auch das berühmteste Gebäude in Budapest ist. Das älteste bekannte Dokument vom Bau stammt aus dem Jahre 1255, fertig gestellt, so wie der Palast heute zu sehen ist, wurde er im Jahre 1903 unter der Leitung von Alajos Hauszmann und Miklós Ybl. Im Jahre 1987 wurde der Palast von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Budapest, deren Besuch sich lohnt:

  • Die Universität von Budapest
  • Das Historische Museum
  • Die Nationalbibliothek
  • Die Nationalgalerie
  • Die große Markthalle
  • Die Freiheitsbrücke
  • Die große Synagoge
  • Der Bahnhof von Budapest

 

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