Die East Side Gallery in Berlin Friedrichshain ist eine sehr bekannte Sehenswürdigkeit. Sie ist ein so bedeutsames Merkmal der Wiedervereinigung in Deutschland, dass man es durchaus bereits als größte Außen-Gallerie bezeichnet. Denn die Kunstwerke befinden sich auf dem Teil der Berliner Mauer, welches am längsten erhalten ist.

Daten zu den Kunstwerken der East Side Gallery

118 Künstler aus 21 Ländern haben ihre Werke auf der Mauer, oder eben halt der East Side Gallery hinterlassen. So gehört ein Abstecher zu diesem Stück der Mauer für Touristen einfach dazu, denn man sollte dieses nachdrückliche Bauwerk der Politik und Geschichte, wenn möglich, einmal persönlich gesehen haben.
1316 Meter bilden das Kunstwerk in seiner ganzen Länge.

Skandal – East Side Gallery in Gefahr

Die East Side Gallery in Berlin Friedrichshain ist eine sehr bekannte Sehenswürdigkeit.

Die East Side Gallery in Berlin Friedrichshain ist eine sehr bekannte Sehenswürdigkeit.

Leider sind manche Meter mit den rund einhundert Kunstwerken in den letzten Jahren auseinander gerissen worden, weil Berlin dort in der Ecke Wohnungen bauen wollte. So entstanden Repliken, die so sein sollen, wie das Original. Deswegen ist es zuletzt zu Diskussionen gekommen, ob man das nun machen darf oder nicht. Es fanden sogar mehrere Demonstrationen mit mehreren Hundert Teilnehmern statt. Im März 2013 wurden Teile der Mauer versetzt, weil man die Brommeybrücke wieder aufbauen wollte.

Sogar David Hasselhoff demonstrierte mit. Doch dann sind am 27. März 2013 tatsächlich 6 Teilstücke der East Side Gallery entfernt, damit man eine Zufahrt zu einer Baustelle hatte. Das hat das Landesdenkmalamt lange Zeit versucht zu verhindern, allerdings konnten sie sich leider nicht durchsetzen. Trotzdem wird nun auch durch verschiedene Vereine und Gruppen versucht, über die UNESCO einen Erhalt der East Side Gallery durchzusetzen. Es scheint jedoch so, dass es ein erfolgloses Unterfangen zu werden droht. Künstler der ganzen Welt starten Aufrufe gegen diese Baustelle und die Handhabe bei der Mauer. Es ist völlig unverständlich, dass solche Projekte durchkommen. Da fragen sich alle Künstler, Vereinigungen, Gruppen, Bewohner, Besucher, Fans, Touristen und alle anderen doch, wie man sich über alle Widerstände hinweg setzen und das Bauvorhaben durchziehen kann.

Dafür ist der, von Berlinern „Boxi“ genannte Boxhagener Platz unter Denkmalschutz gestellt. Sehr beliebt ist auch der Volkspark Friedrichshain in der Osthälfte Berlins.