Es ist kein typisches Reiseland, doch in den letzten Jahren ist Argentinien als Urlaubsdestination immer mehr im Kommen. Und hier gibt es tatsächlich mehr zu entdecken und erleben als nur Fußball und Steaks.

Ganz tief im Süden

Argentinien liegt im Süden Südamerikas, weswegen es dort auch ganzjährig ziemlich warm ist. Das Land ist das achtgrößte der Erde. Darum gibt es dort auch jede Menge Dinge, die es sich anzuschauen lohnt.

Die Hauptstadt

Die Hauptstadt von Argentinien ist Buenos Aires. Wie in jeder großen Stadt gibt es auch hier jede Menge Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die sich Urlauber nicht entgehen lassen sollten. Nicht umsonst bezeichnet man die Stadt auch als Paris Südamerikas. Kultur, sprich Theater, Museen und Kunst, wird hier ganz groß geschrieben. Angeblich gibt es in dieser Stadt mehr Theatersäle als in jeder anderen Stadt auf der Welt. Insgesamt sind es 187 an der Zahl.
Eines der wichtigsten Museen von Buenos Aires ist das Museo Nacional de Bellas Artes, was übersetzt so viel wie das Nationalmuseum der Bildenden Künste bedeutet. Eine weitere Attraktion ist der Freizeitpark Tierra Santa, der ein Disneyland des Glaubens ist. Hier gibt es viele Nachbauten von religiösen Denkmälern wie zum Beispiel der berühmten Klagemauer.

Der Rest von Argentinien

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Argentinien sind die Felsmalereien der Cueva de las Manos, was übersetzt so viel wie „Höhle der Hände“ bedeutet. Zu finden ist die Höhle in der Region Santa Cruz im Südwesten von Argentinien. Das geschätzte Alter der Malereien beläuft sich auf 9.000 bis 13.000 Jahre.
Auch interessant ist der Nationalpark Los Glaciares, was Gletscher-Nationalpark bedeutet. Er liegt in Patagonien und ist einer der größten und bedeutendsten in ganz Argentinien. Seit dem Jahr 1981 gehört der Park zum Weltnaturerbe der UNESCO. Ganze 13 Gletscher gehören zum Bestand des Parks.
Auch die Halbinsel Valdez sollte man einmal gesehen haben. Sie liegt an der Atlantikküste und ist für die Seelöwen- und See-Elefanten-Kolonien an ihren Stränden bekannt. Im Jahr 1999 wurde auch diese Halbinsel auf die Weltnaturerbe Liste der UNESCO gesetzt.
Der Aconcagua ist der höchste Berg in ganz Argentinien und ganz Amerika. Er misst stolze 6.962 Meter und wurde im Jahr 1897 zum ersten Mal bestiegen. Heutzutage besteigen ihn ungefähr 5.000 Bergsteiger jedes Jahr. Von der Stadt Mendoza aus kann man Touren durch und in den dazu gehörigen Nationalpark machen. Wenn man den Berg erst mal erklommen hat hat man eine wunderschöne Aussicht auf die ganze Gegend. Die beste Zeit hierfür ist im Sommer, zwischen Dezember und März.
Auch das Sumpfgebiete Esteros del Ibera ist immer wieder einen Besuch wert. Es ist etwa 1,3 Millionen Hektar groß und ist somit das größte Feuchtgebiet Argentiniens. Es besteht nahezu nur aus Lagunen, Sümpfen und kleinen und großen schwimmenden Inseln.