Angola, im Südwesten Afrikas gelegen, ist ein Land, das nach einem langen Bürgerkrieg langsam zur Ruhe kommt. Der Name ist abgeleitet aus dem kongolesischen Titel der Könige „Ngola“. Entlang des Atlantiks zieht sich ein schmaler Küstenstreifen. Nach Osten hin, ins Landesinnere, steigt die Landschaft langsam an, bis zum Hochland von Bié, das eine große Fläche von Angola einnimmt. Im Süden ist die Landschaft eher flach, im Landesinneren eher bergig. Der Môco ist der höchste Berg im Hochland von Bié mit 2619 m. Im Osten fließt der Sambesi.

Tourismus in Angola

Für Touristen ist Angola ein faszinierendes Land. Nachdem der Bürgerkrieg beendet ist, können Touristen jetzt sicher das Land bereisen und die traumhaft schöne, teilweise unberührt anmutende Natur erleben. Die kontinuierlich steigenden Touristenzahlen bescheren Angola neue Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum. Insbesondere in der Region um die Hauptstadt Luanda macht sich dies sehr positiv bemerkbar.

Was macht Angola so besonders?

Angola zeichnet sich durch traumhafte Sandstrände aus, der Küstenstreifen ist fast 1.700 km lang. Im Hinterland liegen unberührte Savannen, wüstenähnliche Landschaften und Gebirgslandschaften. Während einer geführten Safari können Touristen Nashörner, Zebras, Nilpferde oder Elefanten beobachten. Im tropischen Regenwald des Nordens gibt es üppige Vegetation, die Reisende während einer Wanderung hautnah erleben können. Das Beste an Angola: Noch ist das Land ein Geheimtipp, fernab vom Massentourismus. Die landestypische Kultur lässt sich hier noch hautnah erleben. Viele weitere Informationen, was Angola so besonders macht, sind auf der Seite von Angola-Reise veröffentlicht. Wer sich über die Safarimöglichkeiten informieren will oder Anregungen für die Angola-Reise sucht, wird dort fündig.

Das Klima in Angola

Angola lässt sich in drei Klimazonen einteilen. Im Norden des Landes herrscht eher tropisches Klima vor, ganzjährig mit Temperaturen zwischen 25 und 30 °C. Regenzeit ist von November bis April. Im Zentrum, wo das Hochland liegt und im Süden herrscht ein gemäßigt-tropisches Klima vor, das sich durch deutliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auszeichnet. Im Südosten dominiert ein heißes und trockenes Klima, mit kühlen Nächten im Winter und nur wenigen Niederschlägen. Reisende sollten sich vor Reiseantritt über die aktuellen klimatischen Bedingungen informieren. So sind dann garantiert die passenden Kleidungsstücke im Gepäck.

Die Gesundheitsversorgung in Angola

Aus europäischer Perspektive betrachtet ist die Gesundheitssituation in Angola ausbaufähig. Grundlegende medizinische Versorgung fehlt in weiten Teilen des Landes, auch die Versorgung mit reinem Trinkwasser ist nur für 40 Prozent der Bevölkerung gesichert. Da gerade die hygienischen Verhältnisse und die Trinkwasserversorgung dazu beitragen, dass es immer wieder zu Durchfallerkrankungen und Atemwegsentzündungen kommt, sollten Touristen vorsichtig sein. Neben den Impfungen sollten sich Reisende auch mit einer entsprechenden Reisekrankenversicherung absichern, wie sie Mawista Reiseversicherung anbietet. Dabei gibt es die Möglichkeit, eine Einmal-Reiseversicherung abzuschließen, die dann ein Jahr gilt oder eine Jahresreiseversicherung, die sich automatisch verlängert. Auch sind einige Impfungen sinnvoll, wie zum Beispiel Typhus, Pneumokokken, Meningokokken-Meningitis, Hepatitis B oder Influenza. Die Gelbfieber-Schutzimpfung ist vorgeschrieben.

Kultur, Kunsthandwerk, Kulinarisches – Angola hat noch mehr zu bieten

Angola ist ein abwechslungsreiches Land. Auf einer geführten Safari können Touristen nicht nur die Schönheit des Landes und die Vielfalt seiner Tierwelt entdecken. Dabei sollten Reisende darauf achten, eine Safari nur mit einem seriösen Veranstalter zu machen. So bleibt die schützenswerte Natur auch weiterhin geschützt. Im Artikel „Safariurlaub“ gibt es zahlreiche Tipps dazu. Darüber hinaus gibt es auch viel Faszinierendes über die Einheimischen zu lernen. In vielen Regionen gibt es traditionelle Handwerksmärkte. Dort verkaufen die Einheimischen selbst hergestellten Schmuck, Schnitzereien und anderes Kunsthandwerk. Angola ist auch reich an Gewürzen, die es im landestypischen Essen zu probieren gilt. Die Hauptstadt Luanda bietet viele kulturelle Highlights, so zum Beispiel viele Museen zur Anthropologie, zum Sklavenhandel, zur Geschichte des Landes und zu Flora und Fauna.

Angolas Natur im Nationalpark erleben

Wanderausflüge oder Ausflüge mit dem Mountainbike sind eine tolle Möglichkeit, die zahlreichen Nationalparks des Landes zu erkunden. Der Iona Nationalpark im Zentrum von Angola zeigt eine unglaubliche Artenvielfalt, darunter sind auch selten gewordene Vogelarten. Weitere Highlights sind riesige Mammutbäume und atemberaubende Wasserfälle in unberührter Natur. Wer an geführten Touren teilnimmt oder ein GPS-System benutzt und auf den befestigten touristischen Wegen und Straßen bleibt, braucht sich keine Sorgen um seine Sicherheit zu machen. Da in manchen Regionen noch immer Minengefahr besteht, ist das sehr wichtig.

Fazit

Angola ist ein faszinierendes Land, das sich Touristen facettenreich darbietet. Es ist ein Land, das ganz sicher eine Reise wert ist, das noch am Anfang seiner touristischen Entdeckung steht. Weitere tolle Reiseziele zeigt der Artikel „Geheimnisvolles Nordafrika“ auf. Wer Pyramiden entdecken und interessante Informationen über Pharaonen erfahren möchte, kann sich dort bereits in Fernweh schwelgen und konkret in die eigene Urlaubsplanung einsteigen.

 

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