Andalusien im Süden Spaniens ist eine der beliebtesten Mittelmeerregionen. Sie lockt nicht nur Strandurlauber an, sondern hat auch für Städtetouristen eine Menge zu bieten. Was sind die städtetouristischen Highlights in dieser mediterranen Region?

Andalusiens Vielfalt

Sonne, mediterranes Flair und zwei wunderschöne Küsten am Mittelmeer und Atlantik – für all das steht die südlichste der 17 autonomen Regionen Spaniens. Die Costa del Sol – auf Deutsch Sonnenküste – lockt zusammen mit den Balearen die meisten Touristen nach Spanien und ist vor allem bei Badeurlaubern beliebt. Windsurfer und andere Wassersportler, die es etwas windiger mögen, zieht es hingegen eher Richtung Atlantik, wo Andalusien mit der Costa de la Luz aufwarten kann. Doch nicht nur Wasserratten und Strandliebhaber kommen in Andalusien auf ihre Kosten, auch für Kulturinteressierte und Städtereisende hat die Region eine Menge zu bieten. Die touristische Infrastruktur ist aufgrund der großen Touristenströme sehr gut entwickelt. Von einfachen Pensionen bis zu Luxushotels hat die Mittelmeerregion fast alles im Repertoire. Interessierte können ganz einfach auf Spanien-mit-flair.de Unterkünfte in Andalusien finden.

Städte in Andalusien

Nicht nur die Strandregionen in Andalusien sind reizvoll. Auch das urbane Leben in den von Traditionen und mediterranem Flair geprägten Städten der Region laden zum Verweilen ein. Andalusien ist in acht Provinzen unterteilt: Cádiz, Málaga, Almería, Huelva, Granada, Sevilla, Córdoba und Jaén, wobei sie jeweils den gleichen Namen tragen wie ihre Hauptstädte. Jede dieser Provinzhauptstädte hat ihren eigenen Charme und ihre eigene Geschichte. Zu den Highlights gehören ganz klar die andalusische Hauptstadt Sevilla, Cádiz und Málaga.

Sevilla – eine der heißesten Städte Europas

Mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 18,6°C ist Sevilla eine der heißesten Städte Europas. Einst Hauptumschlagsplatz des spanischen Seehandels, starteten unter anderem Fernando Magellan und Amerigo Vespucci von hier aus ihre Expeditionsreisen. Von der alten Stadtmauer, die zu früheren Zeiten mit 66 Türmen versehen war, stehen nur noch Überreste. Doch das tut dem pittoresken Panorama keinen Abbruch. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sevillas ist die Kathedrale Maria de la Sede, die größte gotische Kathedrale der Welt. Ebenfalls typisch ist der Flamenco – nicht umsonst wird Sevilla als die Wiege desselbigen betitelt. Zu wichtigen religiösen oder Volksfesten, wie zum Beispiel der Semana Santa (Karwoche), wird dieser temperamentvolle Tanz besonders gerne getanzt.

Málaga an der Costa del Sol

Nach Sevilla ist Málaga die zweitgrößte Stadt Andalusiens und verfügt über einen bedeutsamen Handelshafen sowie einen der größten Flughäfen des Landes. Die Stadt ist von den Gebirgen Montes de Málaga und Sierra de Mijas umgeben und insbesondere die Altstadt versprüht einen besonderen Charme. Beliebt ist die Stadt vor allem wegen ihres Klimas: Zwar steigen die Temperaturen im Sommer regelmäßig über 30°C, doch die Luftfeuchtigkeit ist eher gering. Auch im Winter ist es sehr mild, wenn auch etwas wechselhaft.

Cádiz – Kultur und Karneval

Cádiz zählt zu den ältesten Städten Europas und kann dementsprechend mit einer langjährigen Geschichte aufwarten, die sich natürlich auch im Stadtbild widerspiegelt. Besucht man die direkt an der Küste gelegene Provinzhauptstadt, sollte man auf jeden Fall in den Altstadtvierteln Santa Maria, La Vina und El Pópulo vorbeischauen. Bekannt ist die Stadt außerdem für den alljährlichen Carneval de Cádiz, der parallel zum deutschen Karneval gefeiert wird und an dem die ganze Stadt in eine Verkleidung schlüpft. Auch das ist Andalusien!

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